Zum ersten Mal

Bahngleise Zum ers­ten Mal

Es ist so­weit
wie­der ein­mal
und doch ist es dies­mal ganz an­ders
Zum ers­ten Mal
in die­sen drei Jah­ren
ist es an­ders.
Ein­fa­cher
Das ist das rich­ti­ge Wort da­für
Ja, es ist ein­fa­cher.

Heu­te kann ich mich ganz
dem sanf­ten Schau­keln des Zu­ges über­las­sen
ohne mir Ge­dan­ken ma­chen zu müs­sen;
ein frei­er Tag
frei vom „Sons­ti­gen“, vom „Üb­li­chen“
und end­lich eins mit mir selbst.
Und ob­wohl ich be­schlos­sen habe,
„mehr un­ter die Leu­te zu ge­hen“,
brau­che ich jetzt kei­ne Ge­sell­schaft
au­ßer die mei­ne
Ich hal­te inne
ein paar Mo­men­te
eine Zug­fahrt lang
und er­in­ne­re mich dank­bar dar­an,
wie weit ich schon ge­kom­men bin.

Und wenn ich dann aus­stei­ge,
atme ich tief ein
die Luft ei­nes neu­en Se­mes­ters
die Luft ei­nes Neu­an­fangs
Zum ers­ten Mal

Text: Sil­via
Bild: Ale­xa

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