Mein Weg zu dir

by Zeichensetzerin Alexa

„Und wenn du mit dem rich­ti­gen Men­schen zusam­men bist, wirst du eine fast per­fekte Freude emp­fin­den und dich füh­len wie der glück­lichste Mensch, der je gelebt hat.“

Nicho­las Sparks schreibt in sei­nem Roman „Mein Weg zu dir“, ver­öf­fent­licht im Heyne-Ver­lag, über eine nicht ver­ge­hende Liebe. Daw­son und Amanda ler­nen sich im Jugend­al­ter ken­nen und lie­ben. Ihre Gefühle für­ein­an­der hal­ten allen Schwie­rig­kei­ten stand, bis Aman­das Eltern, wel­che auf­grund von Daw­son Coles Fami­li­en­ruf gegen die Bezie­hung sind, die Geduld ver­lie­ren. Sie ver­bie­ten ihrer Toch­ter den Kon­takt, dro­hen, sie aus dem Haus zu wer­fen und die Stu­di­en­ge­büh­ren, wel­che sie zah­len, ein­zu­stel­len. Ver­zwei­felt sucht Amanda Daw­son auf, wel­cher jedoch ganz anders als erwar­tet reagiert: um Aman­das Leben nicht zu zer­stö­ren, been­det er die Bezie­hung, wor­auf sich ihre Wege schein­bar end­gül­tig trennen…

Als sie sich 25 Jahre spä­ter wie­der begeg­nen, erwa­chen ihre Gefühle wie­der und es ist, als sei kein Tag der Tren­nung ver­gan­gen. Und doch hat sich in die­sen Jah­ren vie­les zuge­tra­gen, was die bei­den von­ein­an­der zu tren­nen scheint. Mitt­ler­weile ist Amanda ver­hei­ra­tet und hat Kin­der, wäh­rend Daw­son Jahre lang im Gefäng­nis saß. Erst vor kur­zer Zeit wurde er ent­las­sen. Doch ver­ges­sen sind die Ereig­nisse sei­ner dunk­len Ver­gan­gen­heit nicht. Bald schon suchen sie ihn auf und machen ihm das Leben schwer und es ist wie­der wie damals: zwi­schen Amanda und Daw­son macht sich eine Kluft auf, wel­che nur schwer zu über­win­den ist.

Sparks‘ Romane erin­nern uns immer wie­der daran, wel­che Bedeu­tung die Liebe in unse­rem Leben hat. Er schafft es, die Gefühle der Prot­ago­nis­ten so zu beschrei­ben, dass der Leser das Gesche­hene nach­emp­fin­den und ver­ste­hen kann. „Mein Weg zu dir“ ist trotz so eini­ger Kli­schees und für den ein oder ande­ren zu kit­schi­ger Roman­tik sicher­lich ein lesens­wer­ter Roman. Und auch wenn diese Geschichte nicht zu sei­nen bes­ten gehört – zum Abschal­ten und Träu­men eig­net sie sich allemal.

Alexa

Mein Weg zu dir, Nicho­las Sparks, Heyne, 2012

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1 comment

Ab 25.12. im Kino: Mein Weg zu dir | Bücherstadt Kurier 29. November 2014 - 21:26

[…] Unsere Rezen­sion zum Buch fin­det ihr hier. […]

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