Kurz über ... eine Serie, die ich immer wieder schauen kann

by Bücherstadt Kurier

Wir geben es ja zu: Manch­mal sind wir echte Serien-Jun­kies. Ihr auch? Dann seid ihr viel­leicht noch auf der Suche nach dem geeig­ne­ten Mate­rial für den nächs­ten Seri­en­ma­ra­thon! Wir ver­ra­ten euch, wel­che Serien wir immer wie­der schauen können.

Zei­chen­set­ze­rin Alexa: „Brook­lyn Nine-Nine“

Nine-Nine! Gibt es eine coo­lere Serie als „Brook­lyn Nine-Nine“? Ich glaube nicht. Wäh­rend mich bei ande­ren Serien immer irgend­et­was stört, kann ich nichts nen­nens­wert Schlech­tes an die­ser Serie fin­den. Sie trifft genau mei­nen Humor, ohne in unend­li­che Albern­heit zu ver­fal­len (wie „Scrubs“; ja, „Scrubs“ ist auch gut, aber „Brook­lyn Nine-Nine“ ist bes­ser). Die Cha­rak­tere sind viel­fäl­tig, die The­men wer­den mal ernst, mal wit­zig behan­delt und über­haupt – wie cool ist deren Job eigent­lich? Jedes Mal, wenn ich sehe, wie Jake für sei­nen Job brennt und das Team sich wie eine große ver­rückte Fami­lie auf­führt, wird deut­lich, dass ein Job nicht immer ein­fach nur ein Job ist, son­dern einen tie­fe­ren Sinn haben kann. Ich habe die bis­her erschie­ne­nen Staf­feln bereits mehr­fach gese­hen, ein­zelne Fol­gen öfter als andere. Es wird trotz­dem nicht lang­wei­lig. Wann erscheint end­lich die nächste Staffel?!

Brook­lyn Nine-Nine. Dreh­buch: Norm His­cock, Luke Del Tre­dici u.a. Regie: Julie Anne Robin­son, Craig Zisk u.a. Darsteller*innen: Andy Sam­berg, Melissa Fumero, Andre Brau­gher u.a. USA. 2013–2021.

Worte­we­be­rin Annika: „Modern Family“

In „Modern Family“ beglei­ten wir Jay Prit­chett, seine zwei erwach­se­nen Kin­der Claire und Mit­chell sowie die jewei­li­gen Partner*innen und Kin­der durch den nor­ma­len All­tags­wahn­sinn. Schul­auf­füh­run­gen, Hal­lo­ween­par­tys, Haus­auf­ga­ben, Miss­ver­ständ­nisse... Egal was bei den Prit­chetts und Dun­pheys gerade los ist, immer sit­zen sie auf ihren Sofas und erzäh­len uns Zuschauer*innen von ihrem Leben. Die kur­zen Fol­gen sind extrem lus­tig und man­che haben längst Kult­sta­tus erreicht – man denke nur an Phil und sein Alpaka! „Modern Family“ habe ich vor Jah­ren mit mei­ner dama­li­gen WG ken­nen­ge­lernt und inzwi­schen schon mehr­fach durch­ge­schaut. Auch wenn man­che Staf­feln stär­ker sind als andere, bei die­ser Serie kann ich immer wun­der­bar ausspannen.

Modern Family. Dreh­buch: Ste­ven Levi­tan, Jef­frey Rich­man u.a. Regie: Jason Winer, Michael Spil­ler u.a. Darsteller*innen: Ed O’Neill, Julie Bowen, Ty Bur­rell u.a. USA. 2009–2020.

Zei­len­schwim­me­rin Ronja: „Pushing Daisies“

Mit nur einer Berüh­rung kann der Kuchen­bä­cker Ned Tote wie­der zum Leben erwe­cken. Doch bleibt eine Toter län­ger als eine Minute am Leben, hat das weit­rei­chende Fol­gen für jemand ande­ren. Ned hat alles unter Kon­trolle und klärt mit sei­nem Geschäfts­part­ner Emer­son dank die­ser Fähig­keit zahl­rei­che Morde auf. Aber alles gerät aus den Fugen, als er sei­ner Kind­heits­liebe Chuck wie­der begeg­net, nach­dem sie ermor­det wurde ...

Schon ein­mal habe ich mich in einem Bei­trag aus­gie­big über diese Serie gefreut. Mit Witz, Gefühl und äußerst ästhe­ti­schen Bil­dern packt mich „Pushing Dai­sies“ immer wie­der. Nach nur zwei Staf­feln wurde die­ses Schmuck­stück abge­setzt. Der ein­zige Vor­teil daran: Wer diese Serie durch­such­ten möchte, braucht dafür nicht so lange wie für viele andere.

Pushing Dai­sies. Creator: Bryan Ful­ler. Dreh­buch: Bryan Ful­ler, Lisa Joy Nolan u.a. Regie: Law­rence Tril­ling, Adam Kane u.a. Darsteller*innen: Lee Pace, Anna Friel, Chi McBride u.a. USA. 2007–2009.

Geschich­ten­be­wah­re­rin Michaela: „Super­na­tu­ral“

In der Serie „Super­na­tu­ral“ jagen die Brü­der Dean und Sam Win­ches­ter über­sinn­li­che Wesen und bekom­men es auch mit Gott und Luci­fer zu tun. Die Autoren las­sen sich immer wie­der etwas Beson­de­res ein­fal­len. So gibt es eine „Scooby Doo“-Episode und in mei­ner Lieb­lings­folge spielt die Hand­lung im Auto oder wird von dort her­aus gefilmt. Die Serie ist span­nend, lus­tig, über­ra­schend, oft emo­tio­nal und wusste von Anfang an zu begeis­tern, was auch an den bei­den Haupt­dar­stel­lern Jen­sen Ack­les und Jared Padal­e­cki liegt. Sie sind pri­vat eng befreun­det und das spie­gelt sich in ihrer Dar­stel­lung als Brü­der wider. Auch die meis­ten der ande­ren Schau­spie­ler und Schau­spie­le­rin­nen, die bei „Super­na­tu­ral“ mit­spie­len oder mit­spiel­ten, haben Freund­schaf­ten unter­ein­an­der geschlos­sen und sehen sich pri­vat sehr viel. Die Che­mie stimmt und nimmt die Zuschauer*innen und Fans mit. „Super­na­tu­ral“ ist keine übli­che Mys­te­ry­se­rie. Es geht um mehr: Fami­lie, Ver­ant­wor­tung und Ver­trauen. Und Gutes ist nicht immer gut, Böses nicht immer böse. „Super­na­tu­ral“ endete letz­ten Herbst nach 15 Jah­ren. Es war kein leich­ter Abschied.

Super­na­tu­ral. Regie: David Nut­ter, Kim Man­ners u.a. Dreh­buch: Eric Kripke, Sera Gam­ble u.a. Mit Jen­sen Ack­les, Jared Padal­e­cki, Misha Col­lins u.a. USA. 2005–2020.

Wel­che Serien könnt ihr immer wie­der schauen? Erzählt es uns gerne in den Kommentaren!

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