Eine Welt voller Fakten „Ich und die Welt“ | Sachbücher für Kinder

by Satzhüterin Pia

Ihr liebt Fak­ten und Sta­tis­ti­ken? Das Buch „Ich und die Welt“ hat von bei­dem wirk­lich jede Menge. Satz­hü­te­rin Pia stellt den Titel im Rah­men der Sach­buch­reihe für Kin­der näher vor.

Das groß­for­ma­tige Buch beginnt mit einem pfif­fig gestal­te­ten Inhalts­ver­zeich­nis: Die The­men han­geln sich an der zwölf­jäh­ri­gen Haupt­fi­gur Mia und ihrem Leben ent­lang. So steht im Inhalts­ver­zeich­nis bei­spiels­weise unter Ers­tens: „Ich heiße Mia“ und auf der Dop­pel­seite des ers­ten Kapi­tels geht es dann um häu­fige Vor­na­men auf der gan­zen Welt. Ein ande­res Kapi­tel nennt sich „End­lich sind Som­mer­fe­rien“ und wir ler­nen auf die­ser Dop­pel­seite unter ande­rem etwas über die Dauer der Som­mer­fe­rien in ande­ren Län­dern oder erfah­ren etwas über Tou­ris­mus weltweit.

Gehaltvolle Grafik

Die üppige Gestal­tung lässt nicht immer einen schnel­len Über­blick zu und lädt eher dazu ein, auf den Sei­ten zu ver­wei­len und sich genauer mit den dar­ge­stell­ten Infor­ma­tio­nen zu beschäf­ti­gen. Für das (wirk­lich span­nende) Lay­out ist die Menge der Daten jedoch stel­len­weise eine Her­aus­for­de­rung. Im besag­ten ers­ten Kapi­tel über beliebte Vor­na­men wurde bei­spiels­weise Europa mit­tig plat­ziert, genau auf den Sei­ten­über­gän­gen. So kann man nicht alle Namen und Län­der sehen oder genau zuord­nen, was natür­lich schade ist. Abge­se­hen davon ist das Buch visu­ell eine echte Wucht und durch die Dop­pel­sei­ten mit je einem The­men­schwer­punkt wie­derum nicht zu überladen.

Weltliche Vielfalt

Die opti­sche Dar­stel­lung der vie­len Daten erleich­tert den Zugang sehr, weil diese durch die Bild­lich­keit bes­ser greif­bar wer­den. Beson­ders dann, wenn grö­ßere Men­gen durch grö­ßere Sym­bole dar­ge­stellt wer­den, zum Bei­spiel bei Nie­der­schlags­men­gen mit unter­schied­lich gro­ßen Was­ser­trop­fen. Dabei gibt es viele inter­es­sante Fun­facts über Län­der, Men­schen und ihre Gewohn­hei­ten: das län­der­ty­pi­sche Essen, Rei­se­ziele, die meist­be­such­ten Museen, beliebte Frei­zeit­parks, das Klima in unter­schied­li­chen Län­dern. Ihr seht, das Spek­trum ist sehr weit gefasst und bie­tet allen Betrach­ten­den etwas Inter­es­san­tes. Die Aus­wahl an The­men, Fak­ten und Län­dern und deren Dar­stel­lung hät­ten andere Autorin­nen oder Autoren sicher­lich anders getrof­fen. Dadurch, dass sich die The­men an einer Bei­spiel­per­son und ihrem Leben ent­lang­han­geln, gibt es einen roten Faden und alles wirkt nicht zu will­kür­lich in sei­ner Auswahl.

„Ich und die Welt“ ist ein optisch opu­len­tes Feu­er­werk an Infor­ma­tio­nen, das sicher­lich nicht all­um­fas­send ist, aber auch nicht den Anspruch erhebt, es zu sein. Das Buch bie­tet jede Menge Inhalt, um sich eine Weile darin zu ver­lie­ren und span­nende Dinge über die Welt und ihre Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner zu erfah­ren. Und es macht neu­gie­rig – viele Kin­der fin­den hier sicher­lich einen ers­ten Zugang zu wei­te­ren Inter­es­sens­ge­bie­ten, für die dann wie­der andere Sach­bü­cher span­nend sind.

Ich und die Welt. Erzählt von Mireia Trius. Illus­triert von Joana Casals. Aus dem Spa­ni­schen über­setzt von Chris­tiane Manz. Kleine Gestal­ten. 2022. Ab 7 Jahren.

Ein Bei­trag zur The­men­wo­che Sach­bü­cher für Kin­der. Hier fin­det ihr alle Beiträge.

Weiterlesen

Leave a Comment

Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Nutzung unserer Website erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Erfahre mehr