Magie unter Staub

Magie unter Staub

Ein Hus­ten noch, dann ist‘s vor­bei
Das alte Buch von Staub nun frei.
Er­in­ne­run­gen krie­chen, Bil­der er­wa­chen
Das Buch be­kannt, in ihm hau­sen Dra­chen
Ei­nen Schritt wei­ter, gol­de­ne Let­tern er­strah­len
Mit ih­nen ein Bild von feu­er­hel­len Scha­len
Ma­gie er­wacht, ein Krib­beln, ein Sum­men
Wer be­haup­te­te nur, dass Bü­cher ver­stum­men
Ein Meer aus Ge­füh­len, aus Bil­dern, aus Düf­ten
So vie­le Wel­ten, es lohnt sich zu flüch­ten
Hier eine Höh­le, dort ein Schloss
Auf ho­her See oder hoch zu Ross
Mal ist man Schur­ke, mal ein Held
Pi­rat, Zwerg, Ma­gier in ei­ner an­de­ren Welt
Ein Klir­ren, wie Spie­gel­glas, die Träu­me zer­fal­len
Vor­bei der Traum, der All­tag trifft alle
Hier und jetzt bin ich nur, wer ich bin
Doch sehe ich hier mei­nen Sinn
Die Bü­cher­welt lädt mich stän­dig ein
Bald wer­de ich wie­der bei ihr sein.

Bü­cher­bän­di­ge­rin Eli­sa­be­th
Il­lus­tra­ti­on: Ge­schich­ten­zeich­ne­rin Ce­li­na

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