Avengers – Age of Ultron

Laut er­sehnt und heiß dis­ku­tiert – und dann war der Film plötz­lich im Kino: „Aven­gers – Age of Ul­tron“. Scha­de nur, dass der Spaß an den Aven­gers durch ei­nen Kino-Boykott für vie­le ge­schmä­lert wur­de. – Von Bü­cher­bän­di­ge­rin Eli­sa­beth

Die Aven­gers ste­hen für das Gute ein, kämp­fen ihre klei­nen Schlach­ten, füh­len sich in ih­rer Ein­heit aber durch­aus si­cher und wohl. Bis ein neu­er Geg­ner kommt, der ihre Si­cher­heit und Über­le­gen­heit mit ei­nem Schlag in den Bo­den rammt. Ul­tron ist ein Pro­jekt Tony Starks, der mit künst­li­cher In­tel­li­genz her­um­ge­bas­telt hat. Und nun ist Ul­tron da. Lei­der hat er sei­ne Pro­gram­mie­rung falsch ver­stan­den, legt sei­ne Zie­le und Wer­te falsch aus, hat vor, die Mensch­heit zu ver­nich­ten, ehe er die Zi­vi­li­sa­ti­on neu und nach sei­nen Vor­stel­lun­gen auf­bau­en kann. Da­mit se­hen sich die Aven­gers ei­nem schier un­be­sieg­ba­ren Feind ge­gen­über.

Das Spek­ta­kel kann be­gin­nen, aber dies tut es schon von der ers­ten Mi­nu­te an. Ja, die Vor­freu­de auf den Film ist groß, trotz­dem soll­te man sich nicht dazu ver­lei­ten las­sen, in dem zwei­ten Teil eine ful­mi­nan­te Stei­ge­rung zu er­war­ten. „Aven­gers – Age of Ul­tron“ hat al­les, was man als Fan braucht. Ra­san­te und gut cho­reo­gra­fier­te Schlach­ten, Wort­witz und aus­rei­chend Sprü­che von Tony Stark und Kon­sor­ten, Tief­grün­dig­keit und pri­va­te Ein­bli­cke in das Le­ben von zum Bei­spiel Haw­keye, Run­ning Gags, über­ra­schen­de Wen­dun­gen und viel, viel Span­nung. Au­ßer­dem sieht man neue Ge­sich­ter. Neue Cha­rak­te­re, die dem Fort­lauf der Ge­schich­te eben­falls eine in­ter­es­san­te Wen­dung ge­ben.

Die Bild­ge­walt ei­ni­ger Er­eig­nis­se wech­selt oft ge­nug mit den fast schon zu ra­sant wech­seln­den Sze­nen ab, wenn die ein­zel­nen Aven­gers an ver­schie­de­nen Fron­ten kämp­fen. Manch­mal wagt man es nicht zu at­men, manch­mal ver­gisst man fast dar­auf. Der Span­nungs­bo­gen ebbt dem­nach nie­mals ab. Den­noch wirkt der Film die­ses Mal nicht ganz so rund wie der ers­te Teil. Es tau­chen im­mer wie­der Fra­ge­zei­chen auf, die meist spä­ter aber auf­ge­löst wer­den.

Hin und wie­der wirkt eine Sze­ne auf­ge­setzt, oder man hat ein­fach durch die ra­san­te Mach­art den An­schluss ver­passt. Die­se klei­nen Rütt­ler im Film schmä­lern aber kei­nes­wegs die Tat­sa­che, dass er­neut ein fan­tas­ti­scher, span­nen­der und ab­so­lut se­hens­wer­ter Film ge­lun­gen ist, den man nicht nur Marvel-Fans (aber na­tür­lich be­son­ders die­sen) ans Herz le­gen kann. Also nicht auf die schlech­ten Kri­ti­ken hö­ren, son­dern selbst an­se­hen.

Was un­se­re Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner, die „Feuil­le­tö­ne”, über den Film sa­gen, könnt ihr hier nach­hö­ren.

The Aven­gers – Age of Ul­tron. Re­gie: Joss Whe­don. Dar­stel­ler: Ro­bert Dow­ney Jr., Chris Evans, Mark Ruf­fa­lo u.a. Ver­lei­her: Walt Dis­ney. 2015. FSK: 12.

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