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Kristina Rau

„Al­les ist gut. Al­les. Der Mensch ist un­glück­lich, weil er nicht weiß, dass er glück­lich ist! Nur des­halb. Das ist al­les, al­les! Wer das er­kennt, der wird gleich glück­lich sein, so­fort, im sel­ben Au­gen­blick.“ – Dos­to­jew­ski, „Die Dä­mo­nen“

Bü­cher­städ­ti­scher Be­ruf:

Fe­der­schrei­be­rin

Wo in Bü­cher­stadt wohnst du?

Bei schlech­tem Wet­ter bin ich am liebs­ten in mei­ner Woh­nung in der Spiel­stra­ße und tau­che in die krea­ti­ven Computerspiele- oder Bü­cher­wel­ten ein. Bei gu­tem Wet­ter strei­fe ich auch ger­ne durch die Bü­cher­stadt und be­su­che die an­de­ren Stra­ßen.

Was machst du für den BK?

Ich schrei­be Ar­ti­kel. Meis­tens für die Spiel­stra­ße, bin aber auch am Buch­pran­ger und an­de­ren Be­rei­chen zu fin­den.

Was ist dei­ne Mo­ti­va­ti­on, an die­sem Pro­jekt zu ar­bei­ten?

Mei­ne Mo­ti­va­ti­on ist es, mit ei­nem net­ten Team zu­sam­men­zu­ar­bei­ten und da­durch eine neue Sicht­wei­se auf die Tex­te zu er­hal­ten. Es ist eine span­nen­de Er­fah­rung, wenn man auch wäh­rend des Spie­lens und Le­sens re­flek­tiert und sich auf die­se Wei­se ein klei­ner Text ent­wi­ckelt. Auch ist es im­mer eine Her­aus­for­de­rung, et­was zu be­schrei­ben und das Le­se­er­leb­nis ein­zu­brin­gen, ohne gleich­zei­tig zu viel zu ver­ra­ten.

Was er­hoffst du dir da­bei?

Ich er­hof­fe mir aus der Mit­ar­beit Er­fah­run­gen zu sam­meln und mich ste­tig zu ver­bes­sern. Und na­tür­lich auch mich selbst aus­zu­pro­bie­ren. Der Rah­men, oder viel­mehr die vie­len Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten, die der Bü­cher­stadt Ku­rier bie­tet, sind da­für wie ge­schaf­fen.

Und was machst du, wenn du nicht für den Bü­cher­stadt Ku­rier ar­bei­test?

Nach­dem ich 2016 er­folg­reich mei­nen Ba­che­lor of Arts im Fach­be­reich Ger­ma­nis­tik er­wor­ben habe, bin ich nun ge­ra­de in mein Mas­ter­stu­di­um ein­ge­stie­gen.

Was war als Kind dein Traum­be­ruf?

Schrift­stel­le­rin. Dar­an ar­bei­te ich nach wie vor.

Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?

Dar­an er­in­ne­re ich mich lei­der nicht mehr. Es muss aber be­stimmt ein Kin­der­buch ge­we­sen sein.

Wo liest du am liebs­ten?

Über­all dort, wo man le­sen kann.

Wel­ches Gen­re be­vor­zugst du?

Dies­be­züg­lich könn­te ich kei­ne Aus­wahl tref­fen. Wenn mich ein Buch in­ter­es­siert lese ich es, un­ab­hän­gig vom Gen­re.

Gibt es ein Buch, das dir be­son­ders am Her­zen liegt?

Dies mag wie eine Ant­wort klin­gen, die man er­war­tet, wenn sich ein Mus­ter­schü­ler bei sei­nem Deutsch­leh­rer ein­schmei­cheln möch­te, aber für mich ist es tat­säch­lich Goe­thes „Faust“, der ei­nen be­son­de­ren Platz in mei­nem Bü­cher­re­gal ein­nimmt. Es war das ers­te Buch, das ich von vor­ne bis hin­ten durch­ana­ly­siert habe und es mir mit je­der wei­te­ren Ana­ly­se, die hin­zu kam, im­mer bes­ser ge­fiel. Dies war mein Schlüs­sel­er­leb­nis, dass Ana­ly­sen auch dazu füh­ren kön­nen, dass ein Buch im­mer bes­ser wird.

Was liebst du au­ßer­dem?

Durch die Na­tur spa­zie­ren, Flüs­se, das Meer und Tie­re, den Klang der Mu­sik in mei­nen Oh­ren, die ge­mein­sa­me Zeit, die ich mit mei­nen Freun­den ver­brin­ge, die Ide­en, wenn ich an mei­nen Ge­schich­ten ar­bei­te und das Krat­zen mei­ner Zei­chen­fe­der oder Blei­stift über das Pa­pier.

Was machst du in dei­ner Frei­zeit?

Mit Freun­den tref­fen, Com­pu­ter­spie­le spie­len, an mei­nen Ge­schich­ten schrei­ben, schwim­men, ana­ly­sie­ren, de­bat­tie­ren, dis­ku­tie­ren, zum Ent­span­nen hä­keln und stri­cken, zeich­nen, mir das Pro­gram­mie­ren mit Java bei­brin­gen, PC-Probleme lö­sen und durchs In­ter­net sur­fen.

Wel­che drei Bü­cher wür­dest du mit auf eine ein­sa­me In­sel neh­men? Und war­um die­se?

Die „Herr der Ringe“-Trilogie (in ei­nem Band), Faust I und II (in ei­nem Band) und eine Ge­samt­aus­ga­be der grie­chi­schen My­tho­lo­gie. Die Aus­wahl fiel mir schwer, aber dies sind die Bü­cher, die ich im­mer wie­der ger­ne lese bzw. ger­ne die Zeit hät­te, sie mal voll­stän­dig zu le­sen. Die Fra­ge ist eher: Wer kommt mit 3 Bü­chern auf ei­ner ein­sa­men In­sel aus?

Hast du ein Lieb­lings­wort?

Au­gen­kneist.

Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?

„Al­les ist gut. Al­les. Der Mensch ist un­glück­lich, weil er nicht weiß, dass er glück­lich ist! Nur des­halb. Das ist al­les, al­les! Wer das er­kennt, der wird gleich glück­lich sein, so­fort, im sel­ben Au­gen­blick.“ – Dos­to­jew­ski, „Die Dä­mo­nen“

Hast du ei­nen Lieb­lings­film?

Dies dürf­te „Zu­rück in die Zu­kunft“ sein. Der Film, den ich im­mer wie­der an­se­hen kann.

Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?

Ich wäre ein Buch, das schwer in ein Gen­re ein­zu­ord­nen wäre, weil ich mich für al­les Mög­li­che in­ter­es­sie­re und sich das in mei­ner Ge­schich­te wi­der­spie­gelt. Ich wäre ein Buch, das vie­le ver­schie­de­ne Ge­schich­ten in sich ver­eint, die alle schein­bar nichts mit­ein­an­der zu tun ha­ben, aber doch mit­ein­an­der ver­wo­ben sind. Ein Buch, das je­der Ger­ma­nist we­gen „Ge­schwur­bel“ so­fort in die Ecke wer­fen wür­de.

Wel­che Fra­ge hast du dir in ei­nem In­ter­view schon im­mer mal ge­wünscht und wie wür­de dei­ne Ant­wort dar­auf lau­ten?

Uff...