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Zei­len­schwim­me­rin Ronja
Name
Ronja Storck
Bücher­städ­ti­scher Beruf
Zei­len­schwim­me­rin
Res­sort
Buch­pran­ger
Vita
Haust zwi­schen Regal­rei­hen vol­ler Bücher und schreibt noch mit ech­ter Tinte. Sie stu­dierte Trans­na­tio­nale Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und konnte sich dort nicht nur wei­ter mit Lite­ra­tur beschäf­ti­gen, son­dern auch ihrem zwei­ten Las­ter, dem Film, ganz offi­zi­ell wei­ter hin­ge­ben.
Wo in Bücher­stadt wohnst du?
Ich wohne in einer gemüt­li­chen klei­nen Woh­nung über der Tin­ten­tank­stelle, damit mein Weg nicht so weit ist, wenn ich neue Nah­rung für meine Fül­ler brau­che.
Was machst du für den Bücher­stadt Kurier?
Als lei­den­schaft­li­che Scharf­rich­te­rin und Res­sort­lei­te­rin führe ich ein stren­ges Regi­ment der Auf­rich­tig­keit im Buch­pran­ger. Hin und wie­der helfe ich aber auch mal als Labo­ran­tin im Krea­tiv­la­bor aus oder besu­che das Film­thea­ter.
Was ist deine Moti­va­tion, an die­sem Pro­jekt zu arbei­ten?
Es geht um Bücher, das Schrei­ben und das Schrei­ben über Bücher. Nor­ma­ler­weise reicht schon eines, um mich zu ködern, aber die Kom­bi­na­tion ist unschlag­bar.
Was erhoffst du dir dabei?
Neue Erfah­run­gen und neues Wis­sen sam­meln. Aber vor allem: ganz viel schrei­ben und lesen und schrei­ben und lesen …
Und was machst du, wenn du nicht für den Bücher­stadt Kurier arbei­test?
Beschäf­tige ich mich trotz­dem noch mit Büchern, Film, Spie­len und ande­ren For­men, die Geschich­ten so anneh­men kön­nen.
Was war als Kind dein Traum­be­ruf?
Ich wollte lange Tier­for­sche­rin wer­den, bis ich her­aus­ge­fun­den habe, dass mehr dazu gehört, als Tiere zu beob­ach­ten. Und dann habe ich ange­fan­gen zu lesen …
Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?
Das ist eine gute Frage … Schein­bar kei­nes, das mir son­der­lich in Erin­ne­rung geblie­ben ist.
Wo liest du am liebs­ten?
In mei­nem Lese­ses­sel. Dafür ist er schließ­lich da.
Wel­ches Genre bevor­zugst du?
Ich lese eine ganz ver­schie­dene Gen­res und pro­biere auch gerne neue aus. Aber ich bevor­zuge gute, alt­mo­di­sche Kri­mis à la Aga­tha Chris­tie, Fan­tasy und Sci­ence Fic­tion.
Gibt es ein Buch, das dir beson­ders am Her­zen liegt?
Meh­rere. Zum einen die „Harry Potter“-Bände (beson­ders der erste), weil ich durch sie zum Lesen gefun­den habe. Zum ande­ren „Ronja Räu­ber­toch­ter“ von Astrid Lind­gren. Dadurch war mein Leben schon von einem Buch bestimmt, bevor ich über­haupt wusste, was los war.
Was liebst du außer­dem?
Was­ser, Notiz­bü­cher, hand­ge­schrie­bene Briefe, Scho­ko­lade und eine gute Tasse Tee.
Was machst du in dei­ner Frei­zeit?
Wenn ich nicht lese. Oder schreibe. Dann bin ich viel­leicht im Schwimm­bad oder schaue einen Film.
Wel­che drei Bücher wür­dest du mit auf eine ein­same Insel neh­men? Und warum diese?
„Ronja Räu­ber­toch­ter“, aus sen­ti­men­ta­len Grün­den. „Ess­bare und gif­tige Pflan­zen“, eine Sicher­heit kann nie scha­den. Und ein lee­res Notiz­buch. Vor­aus­ge­setzt ich darf auch einen Stift mit­neh­men.
Hast du ein Lieb­lings­wort?
Durch­aus. Legen­där. Hand­schuh. Leicht­sinn. Traum­haft. Him­mel­blau. Gras­grün. Pur­pur­rot. Wun­der­schön. Einer­lei …
Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?
„Taking all this into account, I am the sum of my obses­si­ons. I am every movie I’ve ever seen and every book I’ve ever read. I am every song I’ve ever lis­tend to. I am every comic I’ve ever bought.” – Derek Landy, Arma­ged­don Outta Here
Hast du einen Lieb­lings­film oder ein Lieb­lings­spiel?
Nicht ganz so viele wie Lieb­lings­bü­cher, aber doch einige. Hier eine Aus­wahl: – Filme – Ronja Räu­ber­toch­ter, Cloud Atlas und Miss Pot­ter – Serien – Pushing Dai­sies (unan­ge­foch­ten Platz 1) – Spiele – Die Sims (1 bis 4), Life is Strange und King’s Quest.
Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?
Da es mir schwer fällt, mich selbst zu lesen, muss das jemand ande­res für mich her­aus­fin­den.
Wel­che Frage hast du dir in einem Inter­view schon immer mal gewünscht und wie würde deine Ant­wort dar­auf lau­ten?
„Lite­ra­tur ist …?“ – … die ein­zige Mög­lich­keit ehren­haft zu lügen und dabei die Wahr­heit zu erzäh­len. Des­halb haben Dik­ta­to­ren auch so große Angst davor. Bücher ent­füh­ren uns in andere Wel­ten und öff­nen uns dabei die Augen für unsere eigene. Aber bei aller Wich­tig­keit sollte Lite­ra­tur trotz­dem nicht zu ernst genom­men wer­den, sie muss vor allem Spaß machen.
Der Bücher­stadt Kurier ist ein eMa­ga­zin für Literatur(kultur), das seit 2012 ehren­amt­lich von enga­gier­ten Lite­ra­tur­be­geis­ter­ten gestal­tet wird.
vor 1 Monat no Com­ment

„Rebecca“ ist ein Klas­si­ker der Span­nungs­li­te­ra­tur und wurde gleich nach Erschei­nen von Alfred Hitch­cock ver­filmt. Zei­len­schwim­me­rin Ronja kannte bis­her nur die­sen Film und hat sich nun die Roman­vor­lage und eine zweite Ver­fil­mung vor­ge­nom­men.

vor 2 Mona­ten no Com­ment

Hoch­li­te­ra­tur. Die­ser Begriff wird gern gebraucht, auch an der Uni. Er soll eine bestimmte Art von Lite­ra­tur vom Rest, der Popu­lär- und Schund­li­te­ra­tur abgren­zen. Aber hier stellt sich für mich nun die Frage: Wo ver­läuft denn eigent­lich die Grenze? Was ist hoch, was popu­lär und was ist Schund? – Von Zei­len­schwim­me­rin Ronja

vor 4 Mona­ten no Com­ment

In mei­nem ers­ten Arti­kel zu schlech­ter Lite­ra­tur habe ich mich an einem ein­zi­gen Buch abge­ar­bei­tet, das seit­dem in sei­ner Schlech­tig­keit unge­schla­gen ist. Nun möchte ich eine Zusam­men­fas­sung dar­über geben, wie sich meine „Stu­die der schlech­ten Lite­ra­tur“ wei­ter ent­wi­ckelt hat. – Von Zei­len­schwim­me­rin Ronja

vor 4 Mona­ten no Com­ment

In mei­nem ers­ten Arti­kel zu schlech­ter Lite­ra­tur habe ich mich an einem ein­zi­gen Buch abge­ar­bei­tet, das seit­dem in sei­ner Schlech­tig­keit unge­schla­gen ist. Nun möchte ich eine Zusam­men­fas­sung dar­über geben, wie sich meine „Stu­die der schlech­ten Lite­ra­tur“ wei­ter ent­wi­ckelt hat. – Von Zei­len­schwim­me­rin Ronja

vor 4 Mona­ten no Com­ment

Online wird stets über irgend­et­was dis­ku­tiert. Das Inter­esse schwappt wel­len­ar­tig von einem Thema zum nächs­ten. Zuletzt wurde die Bücher-Com­­mu­nity auf Twit­ter, Insta­gram und Co. vom #Autorin­nen­schu­ber auf Trab gehal­ten. Auch unsere Redak­tion hat sich mit eige­nen Zusam­men­stel­lun­gen daran betei­ligt.

vor 4 Mona­ten no Com­ment

Wohlan, ihr Sprach­ge­lehr­ten und Wort­jon­gleure, ihr Wiss­be­gie­ri­gen und mit­teil­sa­men Schlau­meier, schätzt ihr ebenso wie meine Wenig­keit die unzähl­ba­ren Mög­lich­kei­ten, die schiere Wort­ge­walt, die über­wäl­ti­gende Viel­falt der deut­schen Spra­che? Dann folgt mir in „Die Wun­der­kam­mer der deut­schen Spra­che“.

vor 5 Mona­ten no Com­ment

„Ein Muss für alle Aga­­tha-Chris­­tie-Fans“ preist der Ver­lag „Tod in der Biblio­thek“ im Klap­pen­text an. Doch außer dem Titel, der ein­deu­tig an Aga­tha Chris­ties „Die Tote in der Biblio­thek“ ange­lehnt ist, fühlte Zei­len­schwim­me­rin Ronja sich über­haupt nicht an die Queen of Crime erin­nert.

vor 9 Mona­ten no Com­ment

Der Titel „Shark­nado“ dürfte eini­gen bekannt sein und somit für geho­bene Augen­brauen und mög­li­cher­weise leicht hys­te­ri­sches Lachen sor­gen. All jene Glück­li­chen, die ihn nicht ken­nen, soll­ten schleu­nigst das Weite suchen. Wir bege­ben uns nun in him­­mel- oder viel­mehr haisch­rei­ende Untie­fen des Films.

vor 10 Mona­ten no Com­ment

Ver­bo­tene Bücher gibt es unzäh­lige auf der Welt. Man­che sind mitt­ler­weile wie­der reha­bi­li­tiert, andere kamen neu hinzu. Es scheint kaum mög­lich, sich einen Über­blick zu ver­schaf­fen. Genau das ist es jedoch, was eine Gruppe von Wissenschaftler*innen und Student*innen der Uni­ver­si­tät Kas­sel in Angriff genom­men hat.

vor 11 Mona­ten 1 Com­ment

Von Cle­mens Bren­tano hat man gehört. Man­chen ist auch der Name sei­ner Schwes­ter, Bet­tina von Arnim, bekannt. Aber was ist mit ihrer Groß­mutter? Zei­len­schwim­me­rin Ronja jeden­falls hatte noch nie von Sophie La Roche gehört, bis sie Renate Feyls „Die pro­fa­nen Stun­den des Glücks“ las.