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Mein Profil

Worte­we­be­rin Annika
Name
Annika Dep­ping
Bücher­städ­ti­scher Beruf
Worte­we­be­rin
Res­sort
Stadt­ge­spräch
Chef­re­dak­tion
Lek­to­rat
Social Media
Vita
Worte­we­be­rin Annika ver­bringt in der Bücher­stadt ihre Zeit als Res­sort­lei­te­rin des Stadt­ge­sprächs, gerne auch im Buch­pran­ger und im Lek­to­rat. Sie stu­diert Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ten und liest trotz­dem noch gerne.
Wo in Bücher­stadt wohnst du?
In einer klei­nen Woh­nung im ers­ten Stock, mit Blick aufs Was­ser. Hier sitze ich am Web­stuhl und wenn mir danach ist, klaube ich mir ein paar Buch­sta­ben zusam­men und schaue, was für ein schö­nes neues Wort dar­aus wird. Das schi­cke ich dann los durch die bücher­städ­ti­schen Gas­sen – irgend­je­mand wird es schon gebrau­chen kön­nen!
Was machst du für den Bücher­stadt Kurier?
Ich bin Res­sort­lei­te­rin im Stadt­ge­spräch. Das heißt, ich schaue, was in den Thea­tern in mei­ner Region so los ist, lade inter­es­sante Men­schen aus dem Lite­ra­turzir­kus in die Bücher­stadt ein, um ihnen ganz viele Fra­gen zu stel­len, oder mache es mir auf Lesun­gen gemüt­lich. Als Res­sort­lei­te­rin ver­su­che ich den Über­blick zu behal­ten, suche Recht­schreib­feh­ler und stoße neue Ideen an. Aber ich bin auch immer mal wie­der beim Buch­pran­ger zu fin­den.
Was ist deine Moti­va­tion, an die­sem Pro­jekt zu arbei­ten?
Ich liebe Bücher und das Thea­ter, und ich liebe es zu schrei­ben. Der Bücher­stadt Kurier ist eine super Mög­lich­keit, mich mit allem davon zu beschäf­ti­gen, und gleich­zei­tig auch noch viele Erfah­run­gen zu sam­meln, tolle Men­schen ken­nen­zu­ler­nen und in einem ver­rück­ten Team Spaß zu haben.
Was erhoffst du dir dabei?
Wie gesagt Spaß, Erfah­run­gen, und dass viel­leicht irgend­wann mal etwas, das ich schreibe, in jeman­dem, der es liest, etwas bewegt.
Und was machst du, wenn du nicht für den Bücher­stadt Kurier arbei­test?
Dann stu­diere ich im Mas­ter Ger­ma­nis­tik an der Uni Bre­men, ste­cke meine Nase in Bücher und ver­su­che viel Zeit mit Freun­den, Rei­sen und ande­ren schö­nen Sachen zu ver­brin­gen.
Was war als Kind dein Traum­be­ruf?
Da gab es viele: Bal­le­rina, Flo­ris­tin, Archäo­lo­gin, aber auch Lek­to­rin, Schrift­stel­le­rin oder Redak­teu­rin hätte ich mir schon damals gut vor­stel­len kön­nen.
Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?
Da muss ich über­le­gen. Viel­leicht war es „Der durch den Spie­gel kommt“ von Kirs­ten Boie?
Wo liest du am liebs­ten?
Das ist mir eigent­lich ganz egal. Gerne in mei­nem Bett, auf dem Sofa, vor dem Kamin, aber auch in der Bahn, am Strand, auf einem Fel­sen am Meer, im Park... Eigent­lich habe ich meis­tens ein Buch in der Tasche.
Wel­ches Genre bevor­zugst du?
Schwer zu sagen, ich mag Klas­si­ker, Bilder-, Kinder- und Jugend­bü­cher, deut­sche Gegen­warts­li­te­ra­tur, manch­mal auch kit­schige Lie­bes­ro­mane oder Kri­mis... Solange es inter­es­sant gemacht ist, kann ich mich für alles begeis­tern!
Gibt es ein Buch, das dir beson­ders am Her­zen liegt?
„Pippi Lang­strumpf“ und die ande­ren Bücher von Astrid Lind­gren haben mich zu dem Men­schen gemacht, der ich heute bin, so sehr habe ich sie schon als Kind geliebt.
Was liebst du außer­dem?
Das Meer! Ich liebe es, am Was­ser zu sein und den Wel­len zuzu­hö­ren. Außer­dem bin ich ein gro­ßer Fan von Schwe­den und beson­ders Stock­holm. Und ansons­ten? Spra­chen ler­nen, der Moment, wenn im Kino das Licht aus­geht, Fahr­rad­fah­ren, Kochen, in einem Buch abzu­tau­chen und alles um mich herum zu ver­ges­sen, ins Thea­ter zu gehen, Zeit mit mei­nen Lie­ben zu ver­brin­gen...
Was machst du in dei­ner Frei­zeit?
Ich tanze Bal­lett, gehe schwim­men, falte Ori­gami, lese, schaue DVDs, treffe Freunde und manch­mal mache ich auch ein­fach gar nichts, außer der Zeit dabei zuzu­se­hen, wie sie ver­geht.
Wel­che drei Bücher wür­dest du mit auf eine ein­same Insel neh­men? Und warum diese?
Das ist gar nicht so ein­fach! „Harry Pot­ter und der Halb­blut­prinz“ wäre wohl dabei, weil ich es ohne Pro­bleme immer und immer wie­der lesen kann. Dann würde ich „ABC3D“ mit­neh­men, ein Klapp­buch, das ein­fach gute Laune macht, auch wenn nur 26 Buch­sta­ben darin ste­hen. Und schließ­lich viel­leicht „Auf der Suche nach der ver­lo­re­nen Zeit“ von Mar­cel Proust – da wäre ich wenigs­tens beschäf­tigt!
Hast du ein Lieb­lings­wort?
Habe ich tat­säch­lich: Das Wort „Pfütze“ finde ich groß­ar­tig, weil es sich so anhört, wie das Geräusch, wenn man in eine hin­ein­springt.
Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?
„Schrei­ben ist wie Küs­sen, nur ohne Lip­pen. Schrei­ben ist Küs­sen mit dem Kopf.“ (Daniel Glattauer: Gut gegen Nord­wind)
Hast du einen Lieb­lings­film oder ein Lieb­lings­spiel?
„Stolz und Vor­ur­teil“ mit Keira Knight­ley, weil er die Stim­mung des Buches wun­der­bar ein­fängt und die Spra­che und die Bil­der darin ein­fach toll sind, und „Not­ting Hill“ ist auch wun­der­bar.
Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?
Ich wäre gerne ein klei­nes Buch, das man irgend­wann mal gele­sen hat und das einem so gut gefal­len hat, dass man es immer wie­der aus dem Regal zieht, um einen Lieb­lings­satz noch ein­mal zu lesen oder ein­fach über die Sei­ten zu strei­chen.
Wel­che Frage hast du dir in einem Inter­view schon immer mal gewünscht und wie würde deine Ant­wort dar­auf lau­ten?
Viel­leicht: Was ist deine Lieb­lings­eis­sorte? Es ist nie schlecht, das über einen Men­schen zu wis­sen. Meine ist Him­beere.
vor 6 Stun­den no Com­ment

2019 wurde der Bel­gier Bart Moeya­ert mit dem Astrid Lind­gren Memo­rial Award aus­ge­zeich­net. In sei­nem neuen Roman „Bianca“ geht es um einen Nach­mit­tag im Leben eines Mäd­chens. Worte­we­be­rin Annika hat an die­sem Nach­mit­tag Mäus­chen gespielt.

vor 1 Tag no Com­ment

„Schnee­tän­zer“ von Antje Baben­der­erde ist ein Lie­bes­ro­man für Jugend­li­che, gewürzt mit Umwelt- und Nach­hal­tig­keits­the­men. Worte­we­be­rin Annika ist mit dem Prot­ago­nis­ten auf einen Schnee­s­coo­ter gestie­gen und wurde über­ra­schend gut unter­hal­ten.

vor 5 Tagen no Com­ment

Schon als Kind möchte Juni am liebs­ten eines: flie­gen! Als Mäd­chen und junge Frau in den 1960er Jah­ren will sie Pilo­tin, gar Astro­nau­tin wer­den, doch die Raum­fahrt ist eine männ­li­che Domäne. In „Space Girls“ von Mai­ken Niel­sen hat Worte­we­be­rin Annika sich einen Platz im Cock­pit gesi­chert.

vor 1 Woche no Com­ment

Karin Kali­sas Roman „Radio Activity“ war 2019 als Lieb­lings­buch der Unab­hän­gi­gen Buch­hand­lun­gen nomi­niert und eine Zeit­lang in aller Munde. Worte­we­be­rin Annika wollte wis­sen, was am Hype dran ist und ist nicht ganz über­zeugt.

vor 2 Wochen no Com­ment

Über 30 und noch kein Ring am Fin­ger? Die Prot­ago­nis­tin Mild­red in Bar­bara Pyms „Vor­treff­li­che Frauen“ führt in den 1940er Jah­ren ein Leben als alte Jung­fer – zwi­schen Ein­sam­keit und Unab­hän­gig­keit hin- und her­ge­ris­sen. Worte­we­be­rin Annika hat ihr Gesell­schaft geleis­tet.

vor 2 Wochen no Com­ment

Schrei­ben – nicht nur Worte­we­be­rin Annika macht das jeden Tag. Die Fähig­keit zu schrei­ben prägt unser Den­ken, immer­hin sagt man „Wer schreibt, der bleibt“. In „Es steht geschrie­ben“ erklärt Vitali Kon­stan­ti­nov, wie die heu­ti­gen Schrif­ten ent­stan­den sind und sich ent­wi­ckelt haben.

vor 3 Wochen no Com­ment

„Ich bin Vin­cent und ich habe keine Angst“ der nie­der­län­di­schen Autorin Enne Koens wurde sowohl für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis nomi­niert als auch mit dem Leip­zi­ger Lese­kom­pass aus­ge­zeich­net. Das hat Worte­we­be­rin Annika neu­gie­rig gemacht.

vor 3 Wochen no Com­ment

Man nehme 100 Gramm Ghul­au­gen, 500 Gramm Dra­chen­her­zen und eine Prise Irr­sinn – her­aus kommt mit Dita Zip­fels „Wie der Wahn­sinn mir die Welt erklärte“ ein wun­der­ba­res Jugend­buch über Nor­ma­li­tät, Fami­lie und das Erwach­sen­wer­den. – Von Worte­we­be­rin Annika

vor 4 Wochen no Com­ment

Lon­don in den 1920ern, ein spre­chen­der Papa­gei, spi­ri­tis­ti­sche Sit­zun­gen, Oscar Wil­des Geist... Eine wilde Mischung an The­men ergibt Alex­an­der Pech­manns auf Tat­sa­chen beru­hen­den Roman „Die Nebel­krähe“. Worte­we­be­rin Annika hat an den Séan­cen teil­ge­nom­men.

vor 1 Monat no Com­ment

Zelda und vor allem Scott Fitz­ge­rald mach­ten sich durch lite­ra­ri­sche Ver­öf­fent­li­chun­gen einen Namen, doch das Paar war in den 1920ern auch für wilde Par­tys bekannt. Die Serie „Z: The Begin­ning of Ever­ything“ zeigt das Ken­nen­ler­nen und die frü­hen Ehe­jahre der bei­den. – Von Worte­we­be­rin Annika

Der Bücher­stadt Kurier ist ein eMa­ga­zin für Literatur(kultur), das seit 2012 ehren­amt­lich von enga­gier­ten Lite­ra­tur­be­geis­ter­ten gestal­tet wird.