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Mein Profil

Erzähl­de­tek­ti­vin Annette
Name
Annette Bögel­sack
Bücher­städ­ti­scher Beruf
Erzähl­de­tek­ti­vin
Res­sort
Film­thea­ter
Vita
Als Stu­den­tin der Trans­na­tio­na­len Lite­ra­tur­wis­sen­schaft lese und schreibe ich viel im wis­sen­schaft­li­chen Bereich. Pri­vat ver­bringe ich meine Zeit mit der Lek­türe unter­schied­lichs­ter Werke, bin pas­sio­nier­ter Film- und Seri­en­fan und würde das Cine­maxx Bre­men als zwei­tes Wohn­zim­mer bezeich­nen. Musik brau­che ich wie die Luft zum Atmen und ver­su­che so viele Kon­zerte wie mög­lich in einem Jahr unter­zu­brin­gen. Vor­aus­ge­setzt natür­lich, meine Katze Yuki bekommt genug Strei­chel­ein­hei­ten und erlaubt mir meine Hob­bys.
Wo in Bücher­stadt wohnst du?
Auf jeden Fall dort, wo meine bepelzte Mit­be­woh­ne­rin Yuki nicht in ihrer Frei­heit ein­ge­schränkt wer­den muss. Abge­se­hen davon sollte eine Inter­net­ver­bin­dung vor­han­den sein.
Was machst du für den Bücher­stadt Kurier?
Als frisch­ge­ba­ckene Res­sort­lei­te­rin fürs Film­thea­ter werde ich vor allem das tun, was ich ohne­hin stän­dig mache: Filme und Serien sehen und über diese schrei­ben. Außer­dem ver­su­che ich so viel wie mög­lich zu lesen und – wer hätte es erwar­tet – über die unter­schied­lichs­ten Werke zu schrei­ben. Wenn dann noch Zeit bleibt, ver­su­che ich mich als Lek­to­rin für „Stadt­ge­spräch“.
Was ist deine Moti­va­tion, an die­sem Pro­jekt zu arbei­ten?
Im Grunde liebe ich alles: Die Team­ar­beit, bei der die unter­schied­lichs­ten Ideen zusam­men­kom­men, das gemein­same Enga­ge­ment für ein gelun­ge­nes End­ergeb­nis und gene­rell der Aus­tausch mit ande­ren Literatur- und Film­be­geis­ter­ten. Beson­ders dank­bar bin ich jedoch für die Mög­lich­keit, mich hier krea­tiv aus­to­ben und kon­struk­ti­ves Feed­back erhal­ten zu kön­nen.
Und was machst du, wenn du nicht für den Bücher­stadt Kurier arbei­test?
Der­zeit bin ich dabei, mein Philosophie- und Geschichts­stu­dium abzu­schlie­ßen. Was danach kommt, weiß ich noch nicht, aber ich bin sicher, dass mich das Schrei­ben in der ein oder ande­ren Form stets beglei­ten wird. In mei­ner Frei­zeit – inso­fern man beim Bücher­stadt Kurier über­haupt von etwas Gegen­tei­li­gem spre­chen kann – bin ich viel im Kino oder auf Kon­zer­ten, sehe Filme und Serien, lese, schreibe, spiele (am liebs­ten stra­te­gi­sche Gesell­schafts­spiele à la „Sied­ler von Catan“) und hänge mit mei­ner Katze ab. Erwähnte ich schon, dass ich Kat­zen­lieb­ha­be­rin bin?
Was war als Kind dein Traum­be­ruf?
Puh! Im Grunde hatte ich nie groß­ar­tig Lust, Teil der Arbeits­welt zu wer­den. Ich wollte immer lie­ber ler­nen, mich mit neuen Din­gen beschäf­ti­gen und neue Fähig­kei­ten erlan­gen. Aller­dings habe ich schon als Kind Zeit­schrif­ten für meine Fami­lie erstellt, Nach­rich­ten­sen­dun­gen auf­ge­nom­men oder Geschich­ten erzählt, von denen mir meine zahl­rei­chen Ver­wand­ten heute noch vor­schwär­men. Angeb­lich sei ich ein sehr nied­li­ches Kind gewe­sen.
Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?
Ich habe mir lange keine eige­nen Bücher gekauft, da wir schon immer eine prall gefüllte Biblio­thek zu Hause hat­ten. Was mir fehlte, habe ich mir dann zum Geburts­tag oder Weih­nach­ten gewünscht. Eine mei­ner ers­ten eige­nen Anschaf­fun­gen dürfte die Ärzte-Biografie „Ein über­di­men­sio­na­les Meer­schwein frisst die Erde auf“ gewe­sen sein.
Wo liest du am liebs­ten?
Im Bett, wobei das nicht immer schlaf­för­dernd ist, je nach­dem, was ich gerade lese (Stich­wort: Ste­phen King). Als Alter­na­tive zum sinn­lo­sen „Auf-dem-Smartphone-rumtippen“ kann ich Lesen in Bus und Bahn, War­te­zim­mern etc. nur emp­feh­len.
Wel­ches Genre bevor­zugst du?
Grund­sätz­lich lese ich alles, was mich inter­es­siert: Phi­lo­so­phi­sche Werke, Klas­si­ker, Fan­tasy, Anspruchs­vol­les, Kin­der­bü­cher. Wofür ich mich schon in jün­ge­ren Jah­ren nicht so begeis­tern konnte waren Jugend­ro­mane – da habe ich dann doch lie­ber gleich zur „erwach­se­nen“ Lite­ra­tur gegrif­fen. Ich bin auch kein allzu gro­ßer Comic-Fan.
Gibt es ein Buch, das dir beson­ders am Her­zen liegt?
Meine schöns­ten Lese­er­leb­nisse waren Ste­phen Kings „Es“ und Ser­gej Lukia­nen­kos „Wächter“-Romane. Ansons­ten würde ich vor allem die tol­len Bücher nen­nen, die es frü­her als „Gute-Nacht-Geschichte“ und „Sonntags-Bed-In“ gab: „Fünf Freunde“, „Wir Kin­der aus Bul­lerbü“, „Robinso Cru­soe“, „Pippi Lang­strumpf“ und viele, viele Disney-Geschichten.
Was liebst du außer­dem?
Gutes Essen (heißt: alles mit Nudeln, Toma­ten oder Käse), Cola Zero (eine Sucht muss man sich ja gön­nen), Tiere (bevor­zugt Kat­zen und Hunde, aber alle Tiere haben ein Recht auf ein schmerz­freies Leben!), Musik und Kon­zerte.
Was machst du in dei­ner Frei­zeit?
Ich bin ganz gerne unge­stört auf mei­ner Couch mit viel Zeit für Filme und Serien. Kon­zerte sind toll, dann aber bitte in der ers­ten Reihe und mit vol­lem Fangirl-Modus. Das Cine­maxx in Bre­men würde ich als mein zwei­tes Wohn­zim­mer bezeich­nen. Ich schreibe gerne Geschich­ten oder bas­tele Spiele und Geschenke. Außer­dem bin ich pas­sio­nierte Zitate-Sammlerin. Selbst­ver­ständ­lich lese ich auch sehr gerne.
Wel­che drei Bücher wür­dest du mit auf eine ein­same Insel neh­men? Und warum diese?
Wenn ich jetzt sowas schreibe wie „einen Reader mit unend­lich vie­len Büchern“ gilt das nicht, oder? Ganz ehr­lich: Ich würde drei Bücher mit­neh­men, die ich noch nicht kenne, damit ich wenigs­tens noch was Neues zu ent­de­cken habe, bevor ich auf der Insel ein­gehe. Gibt es dort Musik?
Hast du ein Lieb­lings­wort?
Nicht wirk­lich. An die­ser Stelle möchte ich mich jedoch ein­mal für die deut­sche Spra­che stark machen! Ich mag unsere har­ten Laute und die kan­tige Aus­spra­che sehr gerne.
Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?
Viel­leicht etwas pes­si­mis­tisch, aber ich mag es: „Das Aller­beste ist für dich gänz­lich uner­reich­bar: nicht gebo­ren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein. Das Zweit­beste aber ist für dich – bald zu ster­ben“ (Fried­rich Nietz­sche). Ansons­ten viel­leicht: „Well, per­so­nally I kinda want to slay the dra­gon. Let’s go to work!” (Angel in der finale Epi­sode von “Angel”)
Hast du einen Lieb­lings­film oder ein Lieb­lings­spiel?
Ich habe schon viel zu viele groß­ar­tige Filme gese­hen, als dass ich mich auf einen Favo­ri­ten fest­le­gen könnte. Und es gibt noch so viel mehr Wun­der­ba­res zu ent­de­cken! Immer wie­der sehen kann ich jedoch „The Dark Knigth“ (2008), „Citi­zen Cane“ (1942), „Night­mare before Christ­mas“ (1993), „Hal­lo­ween“ 1, 2 und 7 und „Les Misé­ra­bles“ (2012).
Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?
Viel­leicht bin ich zu sehr beein­flusst, weil ich es gerade lese, aber ich würde sagen: Wäre ich ein Buch, dann ein ähn­lich ver­wir­ren­des, sprung­haf­tes, per­sön­li­ches, tief­grün­di­ges, gefühl­vol­les, aus­drucks­star­kes Werk wie Frank Witzel’s „Die Erfin­dung der Roten Armee Frak­tion durch einen manisch-depressiven Teen­ager im Som­mer 1969“.
Wel­che Frage hast du dir in einem Inter­view schon immer mal gewünscht und wie würde deine Ant­wort dar­auf lau­ten?
Hast du eine Lieb­lings­fi­gur aus der Popu­lär­kul­tur, die du gerne näher ken­nen ler­nen wür­dest? Ja, da gibt es gleich meh­rere. Momen­tan bin ich sehr begeis­tert von der schwe­di­schen Band Ghost und würde gerne Sän­ger Papa Eme­ri­tus und seine Nameless Ghouls näher ken­nen­ler­nen. Außer­dem würde ich gerne mal etwas Zeit mit Anton Goro­dezky aus Lukia­nen­kos Wächter-Reihe ver­brin­gen – wir hät­ten uns bestimmt viel zu erzäh­len.
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Der Bücher­stadt Kurier ist ein eMa­ga­zin für Literatur(kultur), das seit 2012 ehren­amt­lich von enga­gier­ten Lite­ra­tur­be­geis­ter­ten gestal­tet wird.