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Buch­schatz­meis­te­rin Rosi
Name
Ros­wi­tha Bögel­sack
Bücher­städ­ti­scher Beruf
Buch­schatz­meis­te­rin
Res­sort
Buch­pran­ger
Vita
Ich bin Dipl.-Sozialpädagogin, Dipl.-Gerontologin und Gedächt­nis­trai­ne­rin. Als Frei­be­ruf­le­rin bin ich über­wie­gend in der Erwach­se­nen­bil­dung tätig, unter­richte aber auch an Schu­len.
Wo in Bücher­stadt wohnst du?
Ich wohne sehr ruhig, sehr länd­lich. Bei uns gibt es wenig Auto­ver­kehr, daher ist die Luft echt sau­ber und gut. Um die Stadt herum gibt es viele Wie­sen, Fel­der und Wald. Wir haben auch einen grö­ße­ren Gar­ten. Das ist auch für unsere bepelz­ten Mit­be­woh­ner und ihren Drang nach Frei­lauf gut. In die­ser Umge­bung lässt es sich gut lesen und schrei­ben.
Was machst du für den Bücher­stadt Kurier?
Was man so für den BK macht: Ich lese Bücher und schreibe dar­über. Hin und wie­der ver­fasse ich auch eigene Texte, die dann ver­öf­fent­licht wer­den.
Was ist deine Moti­va­tion, an die­sem Pro­jekt zu arbei­ten?
Ich lese von je her sehr gerne. Bücher sind ein­fach wun­der­bar. Es ist schön und span­nend, mit ande­ren Lite­ra­tur­be­geis­ter­ten zusam­men­zu­ar­bei­ten und krea­tiv zu sein.
Was erhoffst du dir dabei?
Ich erhoffe mir, dass ich neue Ideen und Impulse erhalte, die mich ein­fach wei­ter­brin­gen.
Und was machst du, wenn du nicht für den Bücher­stadt Kurier arbei­test?
Ich bin Dipl.-Sozialpädagogin, Dipl.-Gerontologin und Gedächt­nis­trai­ne­rin. Als Frei­be­ruf­le­rin bin ich über­wie­gend in der Erwach­se­nen­bil­dung tätig, unter­richte aber auch an Schu­len.
Was war als Kind dein Traum­be­ruf?
Als Kind wollte ich immer Leh­re­rin für Deutsch und Eng­lisch wer­den. Das hat sich dann zwar etwas anders ent­wi­ckelt, als Sozi­al­päd­ago­gin und Geron­to­lo­gin. Doch mit mei­ner Selb­stän­dig­keit bin ich wie­der bei mei­nem kind­li­chen Wunsch­be­ruf ange­kom­men – wenigs­tens ein biss­chen.
Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?
Mit 10 oder 11 Jah­ren habe ich mir – inspi­riert durch die Ver­fil­mun­gen mit Pierre Brice und Lex Bar­ker – „Win­ne­tou I“ von Karl May gekauft. Das habe ich damals gele­sen, gera­dezu ver­schlun­gen. Damals habe ich bereits gelernt, dass in der Regel die Bücher bes­ser sind als die Ver­fil­mun­gen, was aber nicht immer so ist. Doch bereits frü­her habe ich zu den unter­schied­lichs­ten Anläs­sen Bücher geschenkt bekom­men, zum Bei­spiel „Das flie­gende Klas­sen­zim­mer“ von Erich Käst­ner. Die stan­den dann in mei­nem Zim­mer in mei­nem Bücher­re­gal.
Wo liest du am liebs­ten?
Gene­rell kann ich sagen: Ich lese, was mich inter­es­siert. Meine Lieb­lings­au­toren sind Maria Bar­bal und Umberto Eco. Aber auch Her­tha Mül­ler mag ich gerne.
Wel­ches Genre bevor­zugst du?
Wie gesagt: Ich lese, was mich inter­es­siert. Das kön­nen Sach­bü­cher, Kri­mis oder gute Romane sein. Was ich nicht mag: Comics und Man­gas.
Gibt es ein Buch, das dir beson­ders am Her­zen liegt?
Ja, das gibt es: „Wie ein Stein im Geröll“ von Maria Bar­bal. Die­ses Buch habe ich mir auf der Leip­zi­ger Buch­messe gekauft. Ich fand es schon vom Klap­pen­text her inter­es­sant. Beim Lesen ging es mir der­art unter die Haut, dass ich sogar wei­nen musste ange­sichts des Schick­sals der Haupt­fi­gur. So etwas pas­siert mir nicht so oft. Ich habe mir dann nach und nach alle bis­her aus dem Kata­la­ni­schen über­setz­ten Werke die­ser Autorin gekauft und gele­sen. Ich bin ein Fan die­ser fan­tas­ti­schen Schrift­stel­le­rin!
Was liebst du außer­dem?
Meine Kat­zen: Mer­lin, Pau­line, Max, Emely und Flau­schi (der gehört eigent­lich mei­ner älte­ren Toch­ter, lebt als „Heim­weh­ka­ter“ aber bei uns). Außer­dem mag ich gute Filme, egal ob im Fern­se­hen oder im Kino. Ich ent­de­cke gerne Neues und beschäf­tige mich dann sehr inten­siv damit. Das kann eine fremd­län­di­sche Küche sein, die mei­nen Gour­met­ho­ri­zont erwei­tert (zur­zeit stehe ich auf Afgha­ni­sche Küche – ein­fach hmmmmh!), eine Phi­lo­so­phie wie das Feng Shui oder ande­res.
Was machst du in dei­ner Frei­zeit?
Als Frei­be­ruf­le­rin habe ich nicht so viel Frei­zeit. Wenn ich nicht arbeite, lese und schreibe ich für den BK; ich sehe aber auch gern fern, meis­tens Kri­mis oder Fuß­ball zusam­men mit mei­nem Mann. Und ich knud­dele gerne mit mei­nen Kat­zen.
Wel­che drei Bücher wür­dest du mit auf eine ein­same Insel neh­men? Und warum diese?
Ich würde mein Lieb­lings­buch mit­neh­men (siehe oben), weil es mich trös­ten würde. Dann würde ich noch ein neues Buch mit­neh­men, damit es nicht so lang­wei­lig wird. Schließ­lich einen Rat­ge­ber „Erste Hilfe: Wie komme ich von einer ein­sa­men Insel weg?“
Hast du ein Lieb­lings­wort?
Nein, nicht wirk­lich.
Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?
„Mor­gen. Mor­gen ist auch noch ein Tag.“ Von mir etwas abge­wan­delt frei nach dem Buch „Vom Winde ver­weht“ von Mar­ga­ret Mit­chell.
Hast du einen Lieb­lings­film oder ein Lieb­lings­spiel?
Es gibt einige Filme, die ich immer wie­der gerne anschaue. Das sind unter ande­rem „For­rest Gump“, „Der Name der Rose“, „Der Kno­chen­jä­ger“, „Mama Mia“...
Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?
Das hängt von mei­nem Gemüts­zu­stand ab. Im Augen­blick betrete ich beruf­li­ches Neu­land, sodass ich der­zeit eher ein Fach­buch über Dia­gnos­tik und Orga­ni­sa­tion in der beruf­li­chen Grund­bil­dung sein würde.
Wel­che Frage hast du dir in einem Inter­view schon immer mal gewünscht und wie würde deine Ant­wort dar­auf lau­ten?
Das ist die Frage: „Wel­chen Autoren/welche Autorin wür­dest du gerne ein­mal ken­nen­ler­nen?“ Meine Ant­wort dar­auf: Das wäre Umberto Eco, mit dem ich mich über seine sehr inten­sive, sorg­fäl­tige und intel­li­gente Art der Recher­che für seine Bücher aus­tau­schen würde. Lei­der ist das nicht mehr mög­lich, da er am 19. Februar 2016 ver­stor­ben ist.
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Der Bücher­stadt Kurier ist ein eMa­ga­zin für Literatur(kultur), das seit 2012 ehren­amt­lich von enga­gier­ten Lite­ra­tur­be­geis­ter­ten gestal­tet wird.