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StadtgesprächWas wäre eine Bücher­stadt ohne anre­gende Gesprä­che? Lite­ra­ri­sche Events wie Lesun­gen, Buch­mes­sen und Thea­ter­be­su­che bie­ten neben Inter­views mit Lite­ra­tur­men­schen stets einen Anreiz für bücher­städ­ti­schen Aus­tausch. Bis spät in die Nacht sieht man Licht im Café La Roche bren­nen, wo sich Bücher­städ­ter regel­mä­ßig zum Plausch tref­fen.

  • Das Rus­si­sche Natio­nal­bal­lett hat in Emdens Neuem Thea­ter Tschai­kow­skys “Nuss­kna­cker” auf­ge­führt. Vor aus­ver­kauf­tem Haus spielte das vom Kul­tur­büro Emden ver­an­stal­tete Bal­lett den Weih­nachts­klas­si­ker, der in die­sem Jahr sein 120. Jubi­läum fei­ert.

  • Pas­send zum Jah­res­ende hat die Lan­des­bühne Nord jetzt den mär­chen­haf­ten Agen­ten­krimi von Michael Ende “Der satanar­chäolü­ge­ni­al­ko­h­öl­li­sche Wunsch­punsch” im Neuen Thea­ter Emden auf­ge­führt. Der Kin­der­buch­klas­si­ker ist auch heute – in Zei­ten von Finanz­krise und Glo­ba­ler Erd­er­wär­mung – rele­vant. Umwelt­ver­gif­tung und Geld­ma­ni­pu­la­tio­nen sind die The­men, die Michael Ende hier in den Vor­der­grund stellt und kind­ge­recht ver­packt.

  • Am Mitt­woch, 05.12.12, spielte das Thea­ter des Ostens Ber­lin ‘Moby Dick’ von Her­man Mel­ville im Neuen Thea­ter Emden. Mit die­ser Auf­füh­rung nahm Vera Oel­schle­gel, Grün­de­rin und Regis­seu­rin des Ensem­bles, und das Thea­ter des Ostens Abschied von der Bühne. Die vor 20 Jah­ren gesetz­ten Maß­stäbe an Schau­spiel­kunst, das pro­fes­sio­nelle Hand­werk, wel­ches sich an alter Schu­lung Thea­ter­ar­beit ori­en­tiert, führ­ten zu gro­ßem Erfolg. Dem Thea­ter des Ostens wird eine Leis­tung auf Weltstadt-Niveau nach­ge­sagt, nicht zuletzt wegen sprach­li­cher und dar­stel­le­ri­scher Qua­li­tät.

  • Am 16. Novem­ber hat Hil­de­gard Mül­ler die Fach­schul­klas­sen Sozi­al­päd­ago­gik der Berufs­bil­den­den Schule in Emden besucht, um zwei ihrer Werke und ihre Arbeit vor­zu­stel­len. Hil­de­gard Mül­ler ist freie Gra­fik­de­si­gne­rin, Illus­tra­to­rin und Autorin. Auf­grund ihrer päd­ago­gi­schen Aus­bil­dung zur Erzie­he­rin und Kunst­päd­ago­gin hat sie gro­ßes Inter­esse daran, Kin­dern Kunst und Lite­ra­tur näher zu brin­gen. „Erzie­her haben eine ver­ant­wor­tungs­volle Arbeit“, betonte sie wäh­rend der Lesung. „In den ers­ten Jah­ren des Kin­des fin­det eine wich­tige Ent­wick­lung statt, die Erzie­her för­dern soll­ten.“ Dabei bezeich­nete sie Erzie­her als Ver­mitt­ler von Bil­der­bü­chern.