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Spielstraße

SpielstrasseVor­bei an duf­ten­den Buch­sta­peln und rat­tern­den Film­rol­len ge­lan­gen wir in den Teil der Bü­cher­stadt, der erst auf den zwei­ten Blick et­was mit Li­te­ra­tur zu tun hat: Hier rol­len Wür­fel und kli­cken Mäu­se; zwi­schen Spiel­kar­ten und Con­trol­ler­tas­ten schim­mert die Li­te­ra­tur her­vor. Wo und wie sie dort in Er­schei­nung tritt, un­ter­su­chen die Be­woh­ner der Spiel­stra­ße.

  • Es­sen und Trin­ken sind für uns über­le­bens­not­wen­dig – in den meis­ten Me­di­en wird es je­doch gar nicht wei­ter oder nur be­dingt be­ach­tet. Be­son­ders in Vi­deo­spie­len scheint „Nah­rung“ im­mer auch Mo­tiv zu sein. Satz­hü­te­rin Pia über vir­tu­el­les Fut­ter.

  • „To the Moon“ ist eine Ge­schich­te von zwei Dok­to­ren, die Ster­ben­den hel­fen, ih­ren letz­ten Her­zens­wunsch zu er­fül­len. Dies tun sie auf sehr spek­ta­ku­lä­re Wei­se, da ihre Pa­ti­en­ten nicht mehr bei Be­wusst­sein sind. Das gan­ze Spiel über wird man von Mu­sik be­glei­tet, die den rich­ti­gen Nerv trifft und die Stim­mun­gen mit un­ter­stützt. Bü­cher­städ­te­rin Jes­si­ca ist mit dem Spiel durch eine Welt der Er­in­ne­run­gen ge­reist.

  • Das Point-and-Klick-Computerspiel „So­fies Welt – Über die Ge­schich­te der Phi­lo­so­phie“ (1997) ist eine Ad­ap­ti­on des gleich­na­mi­gen Ro­mans von Jostein Gaar­der. Stadt­be­su­che­rin Änne tauch­te in die vir­tu­el­le Welt von So­fie und Al­ber­to ein, und wur­de durch ver­schie­de­ne Denk- und Ent­de­ckungs­spie­le dazu an­ge­regt, sich mit be­deu­ten­den phi­lo­so­phi­schen Fra­gen zu be­schäf­ti­gen.

  • Es ist bald ein Jahr her, dass wir die Spiel­stra­ße mit ei­ner Rei­he von Bei­trä­gen zu ent­schei­dungs­ba­sier­ten Spie­len be­stück­ten. Satz­hü­te­rin Pia greift das äu­ßerst na­he­lie­gen­de „Gen­re“ für die Blog­pa­ra­de #schra­e­ge­sEn­de von schraeg­le­sen zum The­ma Ende noch ein­mal auf.

  • Das Ende ei­nes je­den Spiels – ei­gent­lich ei­ner je­den Ge­schich­te – un­ter­schei­det sich ir­gend­wie von an­de­ren. Wir ha­ben das Hap­py End, das trau­ri­ge Ende, das of­fe­ne Ende, das düs­te­re Ende, das lang­wei­li­ge Ende, die „ne­ver en­ding sto­ry“ und so vie­le mehr. Zum Bei­spiel ha­ben wir das plötz­li­che, das un­ge­plan­te, das frus­trie­ren­de Ende: Game over!

  • Mit „Cast­le­va­nia – Lords of Shadow“ wech­selt die „Castlevania“-Reihe 2010 erst­mals von 2D zum schi­cken 3D und lie­fert mit der Ge­schich­te um den jun­gen Ga­bri­el Bel­mont ein pa­cken­des und in­sze­na­to­risch wun­der­ba­res Aben­teu­er. Ge­schich­ten­er­zäh­ler Adri­an hat Ga­bri­el auf sei­ner Mis­si­on be­glei­tet und er­klärt, wie Ge­walt auch eine Ge­schich­te er­zäh­len kann.

  • Was den Men­schen die meis­te Furcht ein­flößt, ist das Un­be­kann­te. So oder so ähn­lich schrieb H.P. Love­craft und die­ses Mot­to bil­det das the­ma­ti­sche Grund­ge­rüst von „Blood­bor­ne“, ei­nem Sei­ten­ab­le­ger der From Soft­ware „Dark Souls“-Reihe. In „Blood­bor­ne“ sind die Spie­len­den mit ei­ner Ga­le­rie mensch­li­cher Ur­ängs­te und der Aus­ar­tung ei­ner da­von fas­zi­nier­ten und be­ses­se­nen Theo­kra­tie kon­fron­tiert.