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#litkalender

  • “Auf ein­mal schien ihm, als gebe es einen Riss in sei­nem Leben. So sorg­fäl­tig er sei­nen beruf­li­chen Wer­de­gang geplant hatte, so zufalls­be­dingt, gera­dezu belie­big, erschien ihm sein Fami­li­en­le­ben. Da hatte sich alles ein­fach so erge­ben, ohne sein Zutun gewis­ser­ma­ßen.”

  • Er fiel vom Him­mel direkt vor die Füße eines klei­nen Mäd­chens. Unver­gess­lich für sie, denn der Mor­gen begann wie alle andern Tage auch: sie ging zum Brun­nen, um Was­ser zu holen. Und als sie mit dem Blech­krug an der Haus­tür stand und mit den Lap­pen­schuh­chen nicht recht wusste, wie sie durch den hohen Neu­schnee zum Brun­nen kom­men sollte, sah sie plötz­lich einen Stern.

  • “Drau­ßen vor dem Fens­ter tanz­ten dicke Schnee­flo­cken. Sonst war es stock­fins­ter. Hier war es immer stock­fins­ter. Jeden­falls zu Weih­nach­ten, aber genau dann musste er raus. Oh, wie ermü­dend das alles war. Wer hatte eigent­lich die­sen Stand­ort aus­ge­sucht? Immer dun­kel, immer kalt.”

  • Wir ver­lo­sen „Baba Dun­jas letzte Liebe“ von Alina Bron­sky und „Wie ihr wollt“ von Inger-Maria Mahlke. Um teil­zu­neh­men, schreibt uns ein­fach bis 14.12.15 (7:00 Uhr) hier in den Kom­men­ta­ren oder per eMail, wel­che Bedeu­tung Geschenke für euch haben. Der Gewin­ner bzw. die Gewin­ne­rin erhält beide Exem­plare. Viel Glück!

  • “Wir erhiel­ten sei­ner­zeit die Nach­richt, das Weih­nachts­fest in dem besag­ten Küs­ten­städt­chen Bol­ten­ha­gen — eigent­lich mehr ein Dorf — bei der Fami­lie mei­ner Frau zu ver­brin­gen. Nun war eigent­lich nichts Schlim­mes daran, und ich freute mich schon auf­rich­tig auf die gemein­same Zeit. So ist es doch immer: Die Dinge begin­nen zunächst völ­lig harm­los…”

  • “Advents­zeit ist Back­zeit. Inten­si­ver als an irgend­wel­chen ande­ren Tagen des Jah­res wer­den nor­male Küchen zu Back­zen­tra­len. Alt­be­währte Rezepte wer­den her­vor­ge­holt, neue kom­men hinzu. Doch ein Plätz­chen bleibt jedes Jahr der Favo­rit: das Vanil­le­kip­ferl. Es darf auf kei­nem Tel­ler feh­len.”

  • “Vor Weih­nach­ten kamen immer beson­ders viele For­mu­lare rein. Viel­leicht weil die Leute in die­ser Zeit anders leb­ten? Dabei war es doch nicht anders als jede andere Zeit im Jahr. Bis auf den Stress, den man sich machte, um für jeden ein Geschenk zu bekom­men. Schon der Gedanke daran, sich durch über­füllte Kauf­häu­ser schie­ben zu müs­sen, ver­darb mir die ohne­hin schon schlechte Laune.”

  • Ein war­mes hel­les Schim­mern / Durch­dringt die dunkle Nacht / Denn zarte weiße Blü­ten / Öff­nen sich nun sacht / Erstrah­len auf der Wiese / Wie sanf­tes Ster­nen­licht / Glit­zernd durch des Mon­des / Silb­rig Ange­sicht...

  • Gefühle, Gefühle! Geschich­ten­zeich­ne­rin Celina weiß: Emo­tio­nen kön­nen durch Far­ben erzeugt wer­den, aber auch durch schrift­li­che Äuße­run­gen wie wir sie aus Comics und Internet-Dialogen ken­nen. Gemein­sam mit dem „Far­ben­mons­ter“ begibt sie sich in ein bun­tes Gefühls­aben­teuer.