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FilmtheaterNicht nur Bü­cher fin­den ih­ren Platz in der Bü­cher­stadt – im Film­thea­ter wer­den auch die be­weg­ten Bil­der ge­wür­digt. Der Ki­no­ses­sel quietscht, der Pro­jek­tor rat­tert und die Bil­der flie­gen nur so über die Lein­wand. Sie ent­füh­ren uns in Wel­ten voll span­nen­der, lei­den­schaft­li­cher, herz­er­wär­men­der Ge­schich­ten – die un­se­re li­te­ra­tur­er­prob­ten grau­en Zel­len zum Glü­hen brin­gen.

  • Das Ge­fühl, das die Se­rie „Black­mir­ror“ bei vie­len Zu­schau­ern aus­löst, ist Un­ru­he. Die tech­ni­schen Gad­gets, wel­che die Fol­gen zei­gen, sind fu­tu­ris­tisch, aber nahe an der Rea­li­tät – bei­na­he zu nahe. Da­bei war Tech­nik bei „Star Treck“ und „Dr. Who“ vor dem Be­ginn des drit­ten Jahr­tau­sends ei­gent­lich ganz harm­los, über­legt Wort­klau­be­rin Eri­ka.

  • „Wir wür­den le­ben. Kurz – ja, nicht per­fekt – na­tür­lich, dumm – manch­mal, aber das wäre uns egal. Denn so sind wir ge­schaf­fen. Und wenn die Zeit zum Ster­ben ge­kom­men ist, wer­den wir nicht da­von lau­fen. Wir er­war­ten sie.“ Bü­cher­städ­te­rin Na­ta­lie hat sich „The Phi­lo­so­phers – Wer über­lebt?“ an­ge­se­hen.

  • Ei­nen Film zu se­hen ist nicht das­sel­be wie ein Buch zu le­sen. Auch wenn im an­bre­chen­den 21. Jahr­hun­dert mo­bi­le Ge­rä­te den Zu­gang zu Fil­men über­all und je­der­zeit ver­ein­fa­chen, bleibt das Er­leb­nis ein an­de­res. Wort­klau­be­rin Eri­ka denkt dar­über nach, wie man sich Fil­men und TV-Serien analytisch-philosophisch an­nä­hern kann.

  • Mit die­sen Zei­len be­ginnt der Vor­spann der ame­ri­ka­ni­schen Drama-Serie „Zoo“. Es klingt nach ei­ner re­vo­lu­tio­nä­ren Idee: Dür­fen Tie­re sich end­lich ge­gen all die Gräu­el­ta­ten weh­ren, die der Mensch ih­nen an­ge­tan hat? Dreht sich die Ge­schich­te um und der Mensch fin­det sich in der Op­fer­rol­le wie­der? Kann die Se­rie un­se­ren Um­gang mit Tie­ren ver­än­dern? Neu­gie­rig hat sich Er­zähl­de­tek­ti­vin An­net­te mit dem CBS-Drama „Zoo“ aus­ein­an­der­ge­setzt.

  • Glaub­te die klei­ne Grup­pe um Me­di­um Va­nes­sa Ives noch, dass sie der Dun­kel­heit ent­flo­hen sei, war­tet schon eine neue Be­dro­hung auf sie. In der zwei­ten Staf­fel des Mystery-Dramas „Pen­ny Dread­ful“ hat es ein He­xen­zir­kel auf Miss Ives ab­ge­se­hen. Ge­schich­ten­er­zäh­ler Adri­an und Ge­schich­ten­zeich­ne­rin Ce­li­na ha­ben ei­nen Blick in eine Welt der Fan­tas­tik und des Un­vor­stell­ba­ren ge­wor­fen.

  • Das 2013 er­schie­ne­ne Dra­ma „Fins­ter­world“ setzt der deut­schen Ge­sell­schaft scho­nungs­los den Spie­gel vor die Nase. Ne­ben Sor­gen, Kom­ple­xen und heim­li­chen Ge­lüs­ten der Deut­schen, the­ma­ti­siert es auch de­ren ge­stör­ten Um­gang mit dem dun­kels­ten Ka­pi­tel des Lan­des. Bü­cher­städ­ter Flo­ri­an Fa­boz­zi hat sich in die­se fins­te­re Welt hin­ein­ge­wagt.

  • Wäh­rend ei­ner Zug­fahrt wird Ed­ward Rat­chett tot auf­ge­fun­den. Tat­waf­fe: Ein Mes­ser, mit dem mehr­fach auf ihn ein­ge­sto­chen wur­de. Doch wer ist der Mör­der? Ge­schich­ten­zeich­ne­rin Ce­li­na folgt den Er­mitt­lun­gen in der mitt­ler­wei­le vier­ten Ver­fil­mung von Aga­tha Chris­tis Ro­man „Mord im Ori­ent­ex­press“.

  • Freun­din weg, Ham­mer weg, Papa weg und dann steht auch noch Ragnar­ök be­vor. Wenn das mal kei­ne mie­sen Aus­sich­ten sind. Jetzt heißt es ent­we­der Trüb­sal bla­sen oder or­dent­lich auf den Putz hau­en. Re­gis­seur Ta­ika Wai­ti­ti hat sich für das letz­te­re ent­schie­den und lie­fert mit „Thor – Tag der Ent­schei­dung“ ein Feu­er­werk der gu­ten Lau­ne. Ge­schich­ten­er­zäh­ler Adri­an hat sich die­sen Spaß nicht ent­ge­hen las­sen.

  • Der zu be­strei­ten­de Le­bens­weg ei­nes Künst­lers ist meist hart und stei­nig; da­mals wie heu­te. Auch der be­deu­ten­de fran­zö­si­sche Ma­ler Paul Gau­gu­in (1848 – 1903) hat­te es nicht leicht. Ge­schich­ten­zeich­ne­rin Ce­li­na hat sich sei­ne ak­tu­el­le Film­bio­gra­fie von Re­gis­seur Edouard De­luc auf gro­ßer Lein­wand an­ge­se­hen.

  • 1982 er­schuf Re­gis­seur Rid­ley Scott das ci­ne­as­ti­sche Meis­ter­werk um den Bla­de Run­ner Rick Deckard. 35 Jah­re spä­ter setzt Re­gis­seur De­nis Vulle­neuve die dys­to­pi­sche Zu­kunfts­vi­si­on mit „Bla­de Run­ner 2049“ fort. Wie­der wird die Fra­ge ge­stellt, was es be­deu­tet mensch­lich zu sein. Ge­schich­ten­er­zäh­ler Adri­an und Ge­schich­te­zeich­ne­rin Ce­li­na sind der Fra­ge auf den Grund ge­gan­gen.