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FilmtheaterNicht nur Bü­cher fin­den ih­ren Platz in der Bü­cher­stadt – im Film­thea­ter wer­den auch die be­weg­ten Bil­der ge­wür­digt. Der Ki­no­ses­sel quietscht, der Pro­jek­tor rat­tert und die Bil­der flie­gen nur so über die Lein­wand. Sie ent­füh­ren uns in Wel­ten voll span­nen­der, lei­den­schaft­li­cher, herz­er­wär­men­der Ge­schich­ten – die un­se­re li­te­ra­tur­er­prob­ten grau­en Zel­len zum Glü­hen brin­gen.

  • Wie wer­den Ado­les­zenz und Disa­bi­li­ty im Ju­gend­film dar­ge­stellt? Und wel­che Nor­men ver­mit­teln die dar­ge­stell­ten Sze­nen? Zei­chen­set­ze­rin Ale­xa hat sich nä­her mit die­sem The­ma be­schäf­tigt und zwei Buch­ver­fil­mun­gen als Bei­spie­le her­an­ge­zo­gen: „Cra­zy“ von Ben­ja­min Le­bert und „Um­weg nach Hau­se“ von Jo­na­than Evi­son.

  • Das os­car­prä­mier­te Lie­bes­dra­ma „Call me by your name“ be­han­delt das The­ma Ho­mo­se­xua­li­tät in ei­ner un­ge­zwun­ge­nen und kli­schee­be­frei­ten Art. Bü­cher­städ­ter Flo­ri­an Fa­boz­zi schaut auf die Lie­bes­ge­schich­te zwei jun­ger Män­ner, die en­det, be­vor sie rich­tig be­gin­nen konn­te.

  • In dem Film „Alle Far­ben des Le­bens“ von Re­gis­seu­rin Gaby Dell­al le­ben drei Ge­ne­ra­tio­nen – Groß­müt­ter, Mut­ter und Sohn – un­ter ei­nem Dach zu­sam­men. Da­bei steht the­ma­tisch im Fo­kus, dass der 16-jährige Ray noch im Kör­per ei­nes Mäd­chens lebt und eine ge­schlechts­an­glei­chen­de Ope­ra­ti­on möch­te.

  • Di­no­sau­ri­er ret­ten oder nicht ret­ten? Das ist die zen­tra­le Fra­ge, wel­che sich der der­zeit in den Ki­nos lau­fen­de Film „Ju­ras­sic World“ von Re­gis­seur J. A. Ba­yo­na stellt. Wie wird nun „Ju­ras­sic World“ (2015) fort­ge­setzt und wie steht der Film mit den al­ten Tei­len von „Ju­ras­sic Park“ (1993 – 2001) in Ver­bin­dung?

  • Gibt es so et­was wie Geis­ter? Mit die­ser Fra­ge in­sze­nie­ren die bei­den Re­gis­seu­re Andy Ny­man und Je­re­my Dy­s­on ei­nen Film, der an ei­nem Mus­ter­bei­spiel für Hor­ror­fil­me kratzt, je­doch beim Krat­zen bleibt. Ge­schich­ten­er­zäh­ler Adri­an und Ge­schich­ten­zeich­ne­rin Ce­li­na ha­ben sich die Ver­fil­mung des gleich­na­mi­gen Thea­ter­stücks an­ge­schaut.

  • Wer möch­te nicht ger­ne ein gol­de­nes Ti­cket fin­den und ei­nen gan­zen Tag in ei­ner Sü­ßig­kei­ten­fa­brik ver­brin­gen? Na­schen bis zum Bauch­weh, die neus­ten Le­cke­rei­en ent­de­cken und die Um­palum­pas be­ob­ach­ten? Char­lie Bu­cket hat Poe­sie­ar­chi­tek­tin Lena mit­ge­nom­men und ge­mein­sam ge­hen sie auf ei­nen zu­cker­sü­ßen Aus­flug.

  • Shake­speares „Mac­beth“ wur­de be­reits mehr­fach ver­filmt. 2015 er­schien die letz­te Film­ad­ap­ti­on, un­ter der Re­gie von Jus­tin Kur­zel und mit Mi­cha­el Fass­ben­der und Ma­ri­on Cotil­lard in den Haupt­rol­len. Eine bild- und sprach­ge­wal­ti­ge Um­set­zung, fin­det Zei­chen­set­ze­rin Ale­xa.

  • Im zwei­ten Teil von „Wol­kig mit Aus­sicht auf Fleisch­bäll­chen“, ei­nem 3D-animierten Fan­ta­sy­film, ist der Prot­ago­nist wie im ers­ten Teil zu­vor der Er­fin­der Flint Lock­wood. Er kann mit Hil­fe sei­ner Ma­schi­ne Was­ser in Es­sen ver­wan­deln. Al­ler­dings ge­rät die­se Ma­schi­ne au­ßer Kon­trol­le. Ge­schich­ten­zeich­ne­rin Ce­li­na hat ein Blind Date mit un­ge­wöhn­li­chem, mu­tier­tem Es­sen.

  • In der Anime-Adaption von Yuto Tsuku­das Man­ga „Food Wars!“ aus dem Jahr 2015 geht es ei­gent­lich nur ums Es­sen. Dies klingt erst ein­mal ziem­lich ba­nal, doch ent­puppt sich die­se Se­rie als wah­res Feu­er­werk der Über­trei­bung und des gut prä­sen­tier­ten Es­sens. Ge­schich­ten­er­zäh­ler Adri­an hat sich die­sem Wahn­sinn ge­stellt.