Buchpranger

Rätselhafte (Arbeits-)Welt in Hiroko Oyamadas „Die Fabrik“

Was produziert diese Fabrik eigentlich, fragt sich Buchstabenakrobatin Melanie schon nach den ersten Seiten von Hiroko Oyamadas neuem Roman „Die Fabrik“. Doch die Antwort bleibt aus und der Zweck der Fabrik ist ebenso rätselhaft wie vieles andere in diesem ungewöhnlichen Buch.

Zwischen alltäglicher Misogynie und Kirschtarte

In der Erzählung „Reichlich spät“ thematisiert Autorin Claire Keegan die normalisierten Gegebenheiten von misogynem Verhalten, eingebettet in die Geschichte von Cathal und Sabine.

Wie der Wald zum Kunstwerk wird – „Bambi“ in neuem Gewand

Manche Geschichten altern nicht, aber sie verändern sich. Dazu gehört Felix Saltens „Bambi“ – bereits 1923 erstmals erschienen. Die 2025 im Wunderhaus Verlag veröffentlichte Ausgabe zeigt, wie viel auch heute noch in dieser Geschichte steckt. Buchstabenakrobatin Melanie hat sich durch die Neuerzählung geblättert.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …

Wiederentdeckte Klassikerinnen (Teil 6)

Wiederentdeckte Klassikerinnen (Teil 6)

Nicht alle Klassiker wurden von Männern geschrieben, klar! Trotzdem kennt man vor allem ihre Werke, denn sie werden in den Schulen gelesen und verkaufen sich gut – sie gehören zum Kanon. Worteweberin Annika ist neugierig auf die Klassikerinnen und hat wieder drei Romane unter die Lupe genommen.

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Was passiert, wenn Grenzen verschwimmen? 

Was passiert, wenn Grenzen verschwimmen? 

Zwischen toxischen Arbeitsverhältnissen, Machtmissbrauch und dem Verfolgen der Träume – „Die Assistentin“ von Caroline Wahl begleitet Charlotte durch ihre Zeit im neuen Job als Assistentin in einem Verlag in München. Was sich hinter dem Symbol des Verlagswesens verbirgt, regt zum Nachdenken an, findet Bücherstädterin Alica.

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„Kalle und Elsa klettern“: großer Pflanzenspaß!

„Kalle und Elsa klettern“: großer Pflanzenspaß!

Welche zwei Bilderbuchheld*innen gehen durch dick und dünn, erleben in kreativen Spielsituationen große Abenteuer und machen in einem neuen Band nun Omas Garten unsicher? Na klar, Kalle und Elsa. Jenny Westin Verona und Jesús Verona erzählen in „Kalle und Elsa klettern“ wieder von Freundschaft und dem Glück in kleinen Momenten.

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Plötzlich Baum: „Stammzellen“

Plötzlich Baum: „Stammzellen“

Was, wenn die Umwelt sich für ihr Recht selbst einsetzt und die Menschen mit einer Krankheit in Bäume verwandelt? Alina Lindermuth hat das Gedankenexperiment in „Stammzellen“ durchgespielt. Vor allem aber erzählt sie eine recht konventionelle Geschichte über die Liebe, findet Worteweberin Annika.

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Ein Dorf, ein Riese und viele Gefühle

Ein Dorf, ein Riese und viele Gefühle

Wenn nach einem anstrengenden Kita-Tag die Gefühle verrücktspielen, wirken Bilderbücher oft Wunder. Besonders gerne liest Worteweberin Annika mit ihren Kids dann Bücher über Emotionen – zum Beispiel das Silent Book „Der Riese und die großen Gefühle“ von Charlotte Bellière und Ian De Haes.

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Die „Queen of Crime“ ist zurück

Die „Queen of Crime“ ist zurück

„Die Tote in der Bibliothek” und „Tod auf dem Nil“ sind Klassiker der Kriminalliteratur und als Teil der Reihe „Agatha Christie Classics“ seit Kurzem auch als Bildergeschichten zu lesen. Buchstabenakrobatin Melanie hat die Ermittlungen von Miss Marple und Hercule Poirot mit Spannung begleitet.

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Wiederentdeckte Klassikerinnen (Teil 5)

Wiederentdeckte Klassikerinnen (Teil 5)

Nicht alle Klassiker wurden von Männern geschrieben, klar! Trotzdem kennt man vor allem ihre Werke, denn sie werden in den Schulen gelesen und verkaufen sich gut – sie gehören zum Kanon. Worteweberin Annika ist neugierig auf die Klassikerinnen und hat wieder drei Romane unter die Lupe genommen.

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Der Biss der Schlange

Der Biss der Schlange

Nachdem Satzhüterin Pia den ersten Teil der Dilogie rund um die Red Umbrella Society von Caroline Brinkmann sehr gelungen fand, hat sie mit großer Vorfreude Band 2 gelesen: „Der Biss der Schlange“. Kann dieser die Erwartungen halten? Die Diebin Skadi wird unfreiwillig...

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Monogamie kontra Affäre?

Monogamie kontra Affäre?

Eduard Brünhofer sitzt im Zug nach München und hatte nicht vor, sich vier Stunden lang von einer Therapeutin frühen mittleren Alters in ein Gespräch über die Liebe verwickeln zu lassen. Bücherstädterin Andrea hat sich auf das Kammerspiel zwischen Wien und München in Daniel Glattauers neuem Roman „In einem Zug“ eingelassen und musste häufig schmunzeln, aber auch genauso oft die Augen verdrehen.

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