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Codejäger Peter

  • Was den Men­schen die meis­te Furcht ein­flößt, ist das Un­be­kann­te. So oder so ähn­lich schrieb H.P. Love­craft und die­ses Mot­to bil­det das the­ma­ti­sche Grund­ge­rüst von „Blood­bor­ne“, ei­nem Sei­ten­ab­le­ger der From Soft­ware „Dark Souls“-Reihe. In „Blood­bor­ne“ sind die Spie­len­den mit ei­ner Ga­le­rie mensch­li­cher Ur­ängs­te und der Aus­ar­tung ei­ner da­von fas­zi­nier­ten und be­ses­se­nen Theo­kra­tie kon­fron­tiert.

  • Li­te­ra­tur als nar­ra­ti­ves Me­di­um und Vi­deo­spiel als interaktiv-narratives Me­di­um ste­hen un­ver­än­der­lich im sym­bio­ti­schen, fa­mi­liä­ren Ver­hält­nis zu­ein­an­der. Das eine aus dem an­de­ren ent­sprun­gen und durch mo­der­ne Tech­no­lo­gie in den letz­ten 30 Jah­ren mög­lich ge­macht, spie­gelt in vie­len sei­ner Fa­cet­ten die ei­ge­ne Her­kunft wi­der und greift of­fen in die nar­ra­ti­ve Kis­te der Welt­li­te­ra­tur.

  • Wir alle ken­nen die Nintendo-Helden Ma­rio und Don­key Kong oder die Mas­kott­chen der Play­sta­ti­on Banjo-Kazooie und Crash Ban­di­koot. Sie sind Pio­nie­re der drei­di­men­sio­na­len Hüpf­aben­teu­er und ha­ben die Kind­heit und frü­hen Ga­min­ger­fah­run­gen vie­ler Men­schen be­stimmt und ge­formt. Nun mel­den sich die Schöp­fer von Banjo-Kazooie mit ei­ner Ei­dech­se na­mens Yooka und ei­ner Fle­der­maus na­mens Lay­lee zu­rück.

  • Ob­wohl es sich bei „Mass Ef­fect: An­dro­me­da“ um den vier­ten Teil der Space-Opera Saga han­delt, ver­bin­det nur we­nig die Hand­lung von „An­dro­me­da“ mit der Tri­lo­gie. Be­vor die Milch­stra­ße die dräu­en­de Ge­fahr durch die Ma­schi­nen­ras­se der „Re­a­per“ ge­wahr wird, ver­las­sen fünf Ar­chen die hei­mat­li­che Ga­la­xie, um in An­dro­me­da eine neue Hei­mat zu fin­den.

  • In der Welt von The­das herrscht nie­mals Man­gel an län­der­ver­schlin­gen­den Ge­fah­ren, po­li­ti­scher In­tri­gen, zi­vi­li­sa­to­ri­scher Kon­flik­te und Of­fen­ba­run­gen lang ver­ges­se­ner Ge­schich­te. Drei­mal schick­te Bio­wa­re die Spie­ler in der Rol­le ei­nes Hel­den wi­der Wil­len in den Kampf um den Fort­be­stand der Welt und ließ sie tie­fer und tie­fer in die Mys­te­ri­en hin­ter den Vor­komm­nis­sen in Fe­rel­den, Or­lais, Kirk­wall und Co. ein­tau­chen.

  • Wenn wir spie­len, tref­fen wir Ent­schei­dun­gen. Jede Be­we­gung der Maus, je­der Tas­ten­druck ist ein­zig­ar­tig, doch die Er­zäh­lung, das Pro­gramm, nimmt da­von kei­ne No­tiz und auch wir se­hen nichts Au­ßer­or­dent­li­ches an un­se­rem Klick an die­sem Ort zu je­ner Zeit. Es stellt sich die Fra­ge: Macht es ei­nen Un­ter­schied, wenn es kei­nen ma­chen soll? Und die Ant­wort dar­auf ist: Wo­mög­lich.