Pia Zarsteck

Ich lie­be das Wort und ich lie­be die Ge­schich­ten, die die­ses ent­ste­hen las­sen kann. Des­we­gen war ich schon als Kind eine die­ser Le­se­rat­ten, des­we­gen stu­die­re ich auch die Spra­che, des­we­gen bin ich hier!

Bü­cher­stä­dti­scher Be­ruf:

Satz­hü­te­rin

Wo in Bü­cher­stadt wohn­st du?

Ich woh­ne in der Spiel­stra­ße, dem Neu­bau­ge­biet in der Bü­cher­stadt.

Was machst du für den Bü­cher­stadt Ku­rier?

Ich ko­or­di­nie­re das Res­sort „Spiel­stra­ße“, lek­t­o­rie­re den „Buch­pran­ger“ und schrei­be kreuz und quer durch die Res­sorts.

Was ist dei­ne Mo­ti­va­ti­on, an die­sem Pro­jekt zu ar­bei­ten?

Ich lie­be das Wort und ich lie­be die Ge­schich­ten, die die­ses ent­ste­hen las­sen kann. Des­we­gen war ich schon als Kind eine die­ser Le­se­rat­ten, des­we­gen stu­die­re ich auch die Spra­che, des­we­gen bin ich hier!

Was er­hoffst du dir da­bei?

Ich möch­te auf neue, fas­zi­nie­ren­de Ge­schich­ten tref­fen und, Stich­wort Lek­to­rat, viel­leicht noch dem ei­nen oder an­de­ren Schrei­ber­ling in sei­nem Pro­zess des Tex­te­schrei­bens neue Im­pul­se ge­ben.

Und was machst du, wenn du nicht für den Bü­cher­stadt Ku­rier ar­bei­test?

Ich ma­che ein Vo­lon­ta­ri­at in der Presse- und Öf­fent­lich­keits­ar­beit ei­nes gro­ßen Kran­ken­hau­ses und be­en­de ne­ben­her mein Mas­ter­stu­di­um in Ger­ma­nis­tik.

Was war als Kind dein Traum­be­ruf?

Wenn ich das noch wüss­te! Auf je­den Fall sind es schon in ju­gend­li­chen Ta­gen der Jour­na­lismus und das Hand­werk ei­ner Schrift­stel­le­rin ge­we­sen, die mich mehr als al­les an­de­re reiz­ten.

Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?

Har­ry Pot­ter und der Ge­fan­ge­ne von As­ka­ban.

Wo liest du am liebs­ten?

Auf dem Sofa.

Wel­ches Gen­re be­vor­zugst du?

Ich segle zu­sam­men mit Cap­tain Ahab auf der Su­che nach „Moby Dick“, schla­ge mich mit „Jane Eyre“ durch ein schwie­ri­ges Le­ben im Eng­land des 19. Jahr­hun­derts, gu­cke mir den Ver­fall ei­ner gro­ßen Zei­tung mit all ih­ren „un­per­fek­ten“ Le­sern und Ma­chern an und be­glei­te Hil­de­gunst von My­then­metz durch „die Stadt der träu­men­den Bü­cher“. Ich ler­ne an der Sei­te von „Har­ry Pot­ter“ die ma­gi­sche Welt ab­seits der Mug­gel ken­nen, be­glei­te „Tom Sa­wy­er“ und Huck Finn durch ihre Aben­teu­er, kämp­fe zu­sam­men mit Har­ker, van Hel­sing und co. ge­gen die Drama-Queen „Dra­cu­la“ an und hal­te mit Jo­han­na als „Päpstin“ die Mensch­heit zum Nar­ren. Und so könn­te ich noch sei­ten­wei­se fort­fah­ren.

Gibt es ein Buch, das dir be­son­ders am Her­zen liegt?

Das eine be­son­de­re Buch gibt es wohl nicht. Auf je­den Fall habe ich wohl „Jane Eyre“ von Char­lot­te Bron­të, „Tom Sa­wy­er“ von Mark Twain, die „Har­ry Potter“-Reihe von Jo­an­ne K. Row­ling und „Stolz und Vor­ur­teil“ von Jane Aus­ten am häu­figs­ten ge­le­sen.

Was liebst du au­ßer­dem?

Ich fah­re für mein Le­ben ger­ne Mo­tor­rad und lie­be es, an mei­nen bei­den Schät­zen her­um­zu­schrau­ben. Ich lie­be Fil­me und Se­ri­en, so­wie mei­ne Haus­tie­re: vier mon­go­li­sche Wüstenrenn­mäu­se. Ich lie­be Ge­wit­ter, die Na­tur, wenn sie im Früh­ling er­wacht, oder wenn sie im Herbst Far­be zeigt. Ich lie­be es zu stu­die­ren und ich ver­fas­se ger­ne ei­ge­ne Tex­te. Ach ja, ich gehe wahn­sin­nig ger­ne auf Kon­zer­te und Fes­ti­vals.

Was machst du in dei­ner Frei­zeit?

Das, was ich lie­be: le­sen und mit dem Mo­tor­rad tou­ren, Mäu­se knud­deln, Fil­me gu­cken, Se­ri­en such­ten, Mu­sik hö­ren, in die Sne­ak ge­hen, mei­ne Freun­de tref­fen und was mit mei­nem Ehe­mann un­ter­neh­men.

… aber vor al­lem mei­ne Zeit der Bü­cher­stadt wid­men!

Wel­che drei Bü­cher wür­dest du mit auf eine ein­sa­me In­sel neh­men? Und war­um die­se?

Eine Ge­schich­te von Wal­ter Mo­ers. Weil ich in sei­ne Welt so ger­ne ab­tau­che. Die „Ili­as“ von Ho­mer. Weil ich un­be­dingt mal das le­sen möch­te, wor­auf sich so vie­le Schrift­stel­ler und Tex­te be­zie­hen und ich es bis­her noch nie ge­schafft habe. „Jane Eyre“ von Char­lot­te Bron­të, weil ich es im­mer wie­der ger­ne lese.

Hast du ein Lieb­lings­wort?

Ne…

Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?

Ich könn­te jetzt ei­nes raus­su­chen, aber die Wahr­heit ist: Ich habe kein Lieb­lings­zi­tat.

Hast du ei­nen Lieb­lings­film?

Gebt es auf, ich wer­de mich nie­mals auf eine Lieb­lings­sa­che fest­le­gen kön­nen!

Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?

Eine sehr schwie­ri­ge Fra­ge, aber spon­tan den­ke ich ein­fach nur an „Har­ry Pot­ter“ – denn nie wie­der hat mich et­was so sehr ge­fes­selt, wie die­se Rei­he, de­ren Bü­cher im­mer pas­send zu mei­nem Al­ter her­aus­ka­men. Wenn sich ir­gend­wann mal her­aus­stel­len soll­te, dass es die­se Welt wirk­li­ch gibt und ich nur ein ver­damm­ter Mug­gel bin, wäre ich bit­ter ent­täuscht!

Wel­che Fra­ge hast du dir in ei­nem In­ter­view schon im­mer mal ge­wünscht und wie wür­de dei­ne Ant­wort dar­auf lau­ten?

Öhm…