Eli­sa­beth Ruetz

Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du? – Ein ganz di­ckes Rei­se­ta­ge­buch. Man schreibt vie­le Aben­teu­er hin­ein und schlägt es im­mer und im­mer wie­der auf.

02 LisiBü­cher­städ­ti­scher Be­ruf:

Bü­cher­bän­di­ge­rin

Wo in Bü­cher­stadt wohnst du?

Ir­gend­wo ganz weit oben, am bes­ten Turm mit Er­ker. Bin wohl eine der al­ten Omis hier, die ne­ben dem Le­sen nichts Bes­se­res zu tun hat, als am Fens­ter zu hän­gen, al­les zu über­bli­cken und über je­den her­zu­zie­hen, der un­ten auf dem Stadt­platz her­um­rennt und sich nicht mei­nen Nor­men ent­spre­chend be­nimmt. 😉
Nein, aber eine wei­te Sicht und ein be­que­mes Plätz­chen zum Le­sen, mehr brau­che ich gar nicht. Au­ßer­dem ren­ne ich oh­ne­hin gern auf Be­such zu den an­de­ren oder in die Bü­che­rei. Wozu ei­gent­lich ei­ge­ne vier Wän­de?

Was machst du für den Bü­cher­stadt Ku­rier?

Auch wenn ich das Res­sort „Buch­pran­ger” lei­te, mi­sche ich gern in al­len an­de­ren Ge­bie­ten mit und brin­ge mich ein, wo ich kann und wo das The­ma mich in­ter­es­siert, was all­zu oft pas­siert! Lang­wei­lig wird’s in der Bü­cher­stadt im­mer­hin nie!

Was ist dei­ne Mo­ti­va­ti­on, an die­sem Pro­jekt zu ar­bei­ten?

Ar­bei­ten in ei­nem Team, mit dem ge­mein­sam un­glaub­lich tol­le Sa­chen als Er­geb­nis her­aus­kom­men! Der Spaß an Bü­chern und die Lust und Lau­ne, an Tex­ten und mit Wör­tern zu bas­teln.

Was er­hoffst du dir da­bei?

Mo­ti­va­ti­on und Spaß, manch­mal auch ein we­nig in Rich­tung Buch „ge­drängt” zu wer­den, wenn der Stress rund­her­um zu groß wird und man sich dann not­ge­drun­gen ans ent­span­nen­de Le­sen ma­chen muss, was oh­ne­hin das Bes­te ist, was ei­nem pas­sie­ren kann.

Und was machst du, wenn du nicht für den Bü­cher­stadt Ku­rier ar­bei­test?

Ich ar­bei­te mit Kin­dern und trai­nie­re mit gro­ßer Lei­den­schaft ko­rea­ni­sche Kampf­küns­te.

Was war als Kind dein Traum­be­ruf?

Ich woll­te schon im­mer Bäue­rin, Reit­leh­re­rin und Grund­schul­leh­re­rin wer­den. Da­mals war es ja kein Pro­blem, zeit­tech­nisch vie­le Din­ge zu ver­ei­nen. Doch ei­nen mei­ner Wün­sche habe ich mir im­mer­hin ver­wirk­licht.

Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?

„Karl May – Win­ne­tou I” Es soll­te der Be­ginn ei­ner ziem­lich rie­si­gen Se­rie wer­den.

Wo liest du am liebs­ten?

Ei­gent­lich über­all. Ich bin nicht wäh­le­risch, habe Bü­cher im Wohn­zim­mer, in mei­ner Hand­ta­sche und auch im Auto (die bes­te Ent­span­nung im Stau, wo man manch­mal so­gar flucht, dass der Stau sich auf­löst, wenn’s ge­ra­de span­nend wird.)

Wel­ches Gen­re be­vor­zugst du?

Ein­deu­tig Fan­ta­sy, aber ich las­se mich gern auch zu an­de­ren Bü­chern über­re­den, fres­se also al­les, was mit be­schrie­be­nen Sei­ten zu tun hat.

Gibt es ein Buch, das dir be­son­ders am Her­zen liegt?

Ziem­lich vie­le... ei­gent­lich fast alle, die in mei­nem Re­gal ste­hen.

Was liebst du au­ßer­dem?

Ver­rei­sen, Sport ma­chen, Freun­de be­su­chen, Mu­sik.

Was machst du in dei­ner Frei­zeit?

Wel­che Frei­zeit? Naja, knapp be­mes­sen, aber meist ge­nau das, was un­ter Punkt „Was liebst du au­ßer­dem” steht.

Wel­che drei Bü­cher wür­dest du mit auf eine ein­sa­me In­sel neh­men? Und war­um die­se?

„Game of Thro­nes” – den fünf­ten Teil durch­zu­krie­gen hat bi­bli­sche Aus­ma­ße... im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Mein „Ko­rea­nisch – Wör­ter­buch” – er­klärt sich selbst. Ir­gend­ei­nen Rei­se­füh­rer, um das Fern­weh auf­recht zu er­hal­ten.

Hast du ein Lieb­lings­wort?

Guckst du!

Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?

„Gott muss ver­rück­te Men­schen lie­ben. Er macht so vie­le da­von!”

Hast du ei­nen Lieb­lings­film?

Meh­re­re: Bra­vehe­art, Ru­rouni Kens­hin live ac­tion, Fast and fu­rious, Game of Thro­nes und Herr der Rin­ge ge­hö­ren de­fi­ni­tiv dazu.

Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?

Ein ganz di­ckes Rei­se­ta­ge­buch. Man schreibt vie­le Aben­teu­er hin­ein und schlägt es im­mer und im­mer wie­der auf.

Wel­che Fra­ge hast du dir in ei­nem In­ter­view schon im­mer mal ge­wünscht und wie wür­de dei­ne Ant­wort dar­auf lau­ten?

Ähm...

Was machst du, wenn der Buch­fink dich be­su­chen kommt?

Ich fang an, ganz auf­ge­regt mit den Ar­men zu ru­dern und über­le­ge fie­ber­haft, eine schö­ne Nach­richt zu schrei­ben, die ich dem Fin­ken dann in den Schna­bel ste­cken kann, da­mit er da­mit weg­flie­gen kann, um sie der Öf­fent­lich­keit zu prä­sen­tie­ren.