Ce­lina Zie­barth

„Ich bin ganz dei­ner Mei­nung“, sag­te die Her­zo­gin; „und die Mo­ral da­von ist: ‘Schei­ne, was du bist, und sei, was du scheinst’ – oder ein­fa­cher aus­ge­drückt: ‘Sei nie­mals un­ter­schie­den von dem, als was du je­nem in dem, was du wärst oder hät­test sein kön­nen, da­durch er­schei­nen könn­test, dass du un­ter­schie­den von dem wärst, was je­nen so er­schei­nen könn­te, als sei­est du an­ders!“ (Car­roll, Le­wis: Ali­ce im Wun­der­land)

CelinaBü­cher­stä­di­scher Be­ruf:

Ge­schich­ten­zeich­ne­rin

Wo in Bü­cher­stadt wohnst du?

Am Meer, wo ich über die wei­te Ebe­ne sehe, wie die Son­ne auf und un­ter geht.

Was machst du für den Bü­cher­stadt Ku­rier?

Ich re­zen­sie­re ger­ne, be­vor­zugt Co­mics und Bil­der­bü­cher. Zu­dem habe ich sehr viel Freu­de am Il­lus­trie­ren.

Was ist dei­ne Mo­ti­va­ti­on, an die­sem Pro­jekt zu ar­bei­ten?

Mei­ne Neu­gier­de! Zum ei­nen fin­de ich es gut, an­de­re Li­te­ra­turin­ter­es­sier­te ken­nen­zu­ler­nen. Zum an­de­ren ge­fällt mir die Viel­sei­tig­keit an Schreib- und Zei­chen­sti­len, die es so­wohl in­ner­halb des Teams als auch au­ßer­halb zu ent­de­cken gibt.

Was er­hoffst du dir da­bei?

Auf je­den Fall, sich mit an­de­ren über Li­te­ra­tur aus­zu­tau­schen und so­mit neue Er­fah­run­gen zu sam­meln. Hin­zu kommt, dass ich mei­ne ei­ge­nen Schreib- und Zei­chen­sti­le aus­bau­en möch­te.

Und was machst du, wenn du nicht für den Bü­cher­stadt Ku­rier ar­bei­test?

Ich stu­die­re an der Uni Bre­men Kunst-Medien-Ästhetische Bil­dung und Erziehungs-, Bil­dungs­wis­sen­schaf­ten und ar­bei­te ne­ben­bei im Hort. So­mit kann ich auch mei­nem er­lern­ten Be­ruf als Er­zie­he­rin nach­ge­hen. Ich lei­te die Kin­der­re­dak­ti­ons­grup­pe in Huchting und gebe Mathe-Nachhilfe.

Was war als Kind dein Traum­be­ruf?

Ich muss ehr­lich sa­gen, dass ich kei­nen „Traum­be­ruf“ als Kind hat­te. Aber ich hab mich schon im­mer fürs Zeich­nen und Ma­len be­geis­tern las­sen.

Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?

„Har­ry Pot­ter und der Halb­blut­prinz“ von Jo­an­ne K. Row­ling

Wo liest du am liebs­ten?

Im Gar­ten mei­ner El­tern, im Bett, in der Bahn, im Fern­bus und so wei­ter…

Wel­ches Gen­re be­vor­zugst du?

Be­vor­zugt lese ich Co­mics, Psycho-Thriller, Bil­der­bü­cher und Fantasy-Romane.

Gibt es ein Buch, das dir be­son­ders am Her­zen liegt?

Ei­gent­lich keins… es gibt ein­fach so vie­le tol­le, be­mer­kens­wer­te, über­aus fan­tas­ti­sche Bü­cher.

Was liebst du au­ßer­dem?

Zeit zu ver­brin­gen mit den Men­schen, die ich lie­be. Und Zeich­nen, Ma­len, Mu­sik hö­ren und auf Kon­zer­te ge­hen etc.

Was machst du in dei­ner Frei­zeit?

Künst­le­risch ak­tiv wer­den und nach Ber­lin fah­ren, wo mei­ne Hei­mat ist.

Wel­che drei Bü­cher wür­dest du mit auf eine ein­sa­me In­sel neh­men? Und war­um die­se?

Vor­aus­ge­setzt ich kom­me von der In­sel je­der­zeit wie­der run­ter und ich bin dort nur zum Ent­span­nen: Da­mit es span­nend bleibt, ei­nen Psy­cho­thril­ler von Se­bas­ti­an Fit­zek und ei­nen phi­lo­so­phi­schen Co­mic von Neil Gei­man so­wie ei­nen „Batman“-Comic, weil der im­mer geht.

Hast du ein Lieb­lings­wort?

im­mer

Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?

„Ich bin ganz dei­ner Mei­nung“, sag­te die Her­zo­gin; „und die Mo­ral da­von ist: ‘Schei­ne, was du bist, und sei, was du scheinst’ – oder ein­fa­cher aus­ge­drückt: ‘Sei nie­mals un­ter­schie­den von dem, als was du je­nem in dem, was du wärst oder hät­test sein kön­nen, da­durch er­schei­nen könn­test, dass du un­ter­schie­den von dem wärst, was je­nen so er­schei­nen könn­te, als sei­est du an­ders!“ (Car­roll, Le­wis: Ali­ce im Wun­der­land)

Hast du ei­nen Lieb­lings­film?

Ach, da­von habe ich schreck­lich vie­le.

Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?

Ein Co­mic.