Alexa Sprawe

„Al­les Gro­ße in der Welt wird nur da­durch Wirk­lich­keit, dass ir­gend­wer mehr tut, als er tun müss­te.“ (Her­mann Gmei­ner, Grün­der der SOS-Kinderdörfer)

Bü­cher­städ­ti­scher Be­ruf:

Zei­chen­set­ze­rin

Wo in Bü­cher­stadt wohnst du?

In ei­nem ge­müt­li­chen Baum­haus, mit­ten im Bücherstadt-Wald, um­ge­ben von Buch­fin­ken und Kat­zen.

Was machst du für den Bü­cher­stadt Ku­rier?

Man kann mich an ver­schie­de­nen Or­ten der Bü­cher­stadt an­tref­fen. Ich schaue, dass al­les nach Plan läuft, lek­to­rie­re Tex­te, schrei­be selbst wel­che, schwin­ge auch mal den Pin­sel und küm­me­re mich um den twit­tern­den Buch­fin­ken. An so man­chen Ta­gen ver­schwin­de ich zwi­schen den Buch­de­ckeln und an an­de­ren zwi­schen Pa­pier­tür­men aus or­ga­ni­sa­to­ri­scher Ar­beit.

Was ist dei­ne Mo­ti­va­ti­on, an die­sem Pro­jekt zu ar­bei­ten?

Ich fin­de es span­nend zu se­hen, was ent­ste­hen kann, wenn sich Li­te­ra­tur­be­geis­ter­te zu­sam­men­tun. Ge­mein­sam an ei­nem Strang zie­hen, et­was auf die Bei­ne stel­len, Ide­en ent­wi­ckeln und um­set­zen ...

Was er­hoffst du dir da­bei?

Ich hof­fe, mit un­se­rem Ma­ga­zin Men­schen er­rei­chen und für Li­te­ra­tur be­geis­tern zu kön­nen.

Und was machst du, wenn du nicht für den Bü­cher­stadt Ku­rier ar­bei­test?

Ich stu­die­re Ger­ma­nis­tik und Kunst-Medien-Ästhetische Bil­dung an der Uni­ver­si­tät Bre­men, ar­bei­te als Er­zie­he­rin in ei­nem Bre­mer El­tern­ver­ein, ge­stal­te mein Pro­jekt „Zei­chen­bli­cke” und küm­me­re mich als Vor­sit­zen­de um den Bü­cher­stadt e.V.

Was war als Kind dein Traum­be­ruf?

Kin­der­gärt­ne­rin, Schrift­stel­le­rin, Jour­na­lis­tin, As­tro­nau­tin, Leh­re­rin, Sän­ge­rin, „Buch­ma­che­rin“ – heu­te wäre ich am liebs­ten al­les zu­gleich.

Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?

„Har­ry Pot­ter und der Feu­er­kelch“ von Jo­an­ne K. Row­ling. Die ers­ten Bän­de hat­te ich ge­schenkt be­kom­men.

Wo liest du am liebs­ten?

Über­all und im­mer. Im­mer über­all.

Wel­ches Gen­re be­vor­zugst du?

Ich lese quer­beet, am liebs­ten je­doch Klas­si­ker, An­spruchs­vol­les und Kin­der­li­te­ra­tur.

Gibt es ein Buch, das dir be­son­ders am Her­zen liegt?

„Har­ry Pot­ter und der Stein der Wei­sen“ von Jo­an­ne K. Row­ling, weil mich die­ses Buch fürs Le­sen be­geis­tern konn­te.

Was liebst du au­ßer­dem?

Gu­tes Es­sen, Wein, Kaf­fee, Ca­fés, Wäl­der, Mu­sik, Bi­blio­the­ken und Buch­hand­lun­gen, mei­ne Kat­zen.

Was machst du in dei­ner Frei­zeit?

Wenn die Li­te­ra­tur mei­nen All­tag nicht gänz­lich aus­füllt, spie­le ich Gi­tar­re, be­ma­le Lein­wän­de, ana­ly­sie­re Fil­me, ret­te (in Kon­so­len­spie­len) die Welt, fo­to­gra­fie­re und fil­me.

Wel­che drei Bü­cher wür­dest du mit auf eine ein­sa­me In­sel neh­men? Und war­um die­se?

„Die Il­lu­si­on des Ge­trennt­seins“ (Si­mon Van Booy), „Der längs­te Tag des Jah­res“ (Tan­ja Dückers), „Das Glück, wie es hät­te sein kön­nen“ von Vé­ro­ni­que Olmi – ein­fach, weil mich die­se Bü­cher in ir­gend­ei­ner Wei­se be­rührt ha­ben.

Hast du ein Lieb­lings­wort?

Nö.

Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?

„Kein Mensch muss müs­sen.“ (Gott­hold Ephraim Les­sing) und „Al­les Gro­ße in der Welt wird nur da­durch Wirk­lich­keit, dass ir­gend­wer mehr tut, als er tun müss­te.“ (Her­mann Gmei­ner, Grün­der der SOS-Kinderdörfer)

Hast du ei­nen Lieb­lings­film?

Nicht wirk­lich. Aber ich mag u.a. „Only Lo­vers Left Ali­ve“ und „A Young Doctor’s Note­book“. Und Se­ri­en: „Dr. Hou­se“, „Lost“, „Vi­kings”.

Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?

Ein Mon­ta­ge­ro­man mit sur­rea­lis­ti­schen Ele­men­ten.

Wel­che Fra­ge hast du dir in ei­nem In­ter­view schon im­mer mal ge­wünscht und wie wür­de dei­ne Ant­wort dar­auf lau­ten?

„Was hältst du von Buch­trai­lern?” – Es kommt auf den Trai­ler an! Die­sen hier fin­de ich ge­lun­gen: