Alexa Schilref

Es gibt im­mer et­was zu tun! Ich kann mich krea­tiv aus­to­ben, mit an­de­ren Li­te­ra­tur­be­geis­ter­ten et­was auf die Bei­ne stel­len, mich mit ih­nen aus­tau­schen, aber auch von ih­nen ler­nen. Die­ses re­dak­tio­nel­le Ge­wu­sel – ich lie­be es!

01 Alexa

Bü­cher­städ­ti­scher Be­ruf:

Zei­chen­set­ze­rin

Wo in Bü­cher­stadt wohn­st du?

Ir­gend­wo am Was­ser, hoch ge­nug, um aus dem Fens­ter die bü­cher­städ­ti­sche Brü­cke er­bli­cken zu kön­nen.

Was machst du für den Bü­cher­stadt Ku­rier?

Ich schaue, dass al­les nach Plan läuft, ren­ne durch die Re­dak­ti­on und rufe: „Dead­line, Leu­te, Dead­line!“ Hin­ter­her sind alle ge­stres­st. Aber: das Er­geb­nis lässt sich se­hen. Un­ter­stützt wer­de ich vom Buch­fin­ken, der mich aus dem Cha­os pickt – nur um mich dann mit Bü­chern zu be­wer­fen, die ich noch le­sen soll. In Wahr­heit ist er der Chef hier.

Was ist dei­ne Mo­ti­va­ti­on, an die­sem Pro­jekt zu ar­bei­ten?

Es gibt im­mer et­was zu tun! Ich kann mich krea­tiv aus­to­ben, mit an­de­ren Li­te­ra­tur­be­geis­ter­ten et­was auf die Bei­ne stel­len, mich mit ih­nen aus­tau­schen, aber auch von ih­nen ler­nen. Die­ses re­dak­tio­nel­le Ge­wu­sel – ich lie­be es!

Was er­hoffst du dir da­bei?

Ich hof­fe, mit un­se­rem Ma­ga­zin Men­schen er­rei­chen und für Li­te­ra­tur be­geis­tern und hin und wie­der Feed­back er­hal­ten zu kön­nen. Die Bü­cher­stadt lebt durch Kom­mu­ni­ka­ti­on, in wel­cher Form sie auch sein mag!

Und was machst du, wenn du nicht für den Bü­cher­stadt Ku­rier ar­bei­test?

Nach mei­ner Aus­bil­dung zur Er­zie­he­rin habe ich mich ent­schie­den, mich in an­de­ren Be­rei­chen wei­ter­zu­bil­den. Jetzt stu­die­re ich Ger­ma­nis­tik und Kunst-Medien-Ästhetische Bil­dung an der Uni­ver­si­tät Bre­men. Al­ler­dings tren­ne ich nicht zwi­schen Stu­di­um und Bü­cher­stadt Ku­rier. Auch die­ser ist eine Form des Stu­di­ums, frei nach dem Mot­to: Learning by do­ing!

Was war als Kind dein Traum­be­ruf?

Kin­der­gärt­ne­rin, Schrift­stel­le­rin, Jour­na­lis­tin, As­tro­nau­tin, Leh­re­rin, Sän­ge­rin, „Buch­ma­che­rin“ (frü­her wuss­te ich noch nicht, wie man Leu­te, die im Ver­lag ar­bei­ten, be­zeich­net) – heu­te wäre ich am liebs­ten al­les zu­gleich. Ab­wechs­lung macht das Le­ben span­nen­der!

Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?

„Har­ry Pot­ter und der Feu­er­kel­ch“ von Jo­an­ne K. Row­ling. Die ers­ten Bän­de hat­te ich ge­schenkt be­kom­men.

Wo liest du am liebs­ten?

Über­all und im­mer. Im­mer über­all.

Wel­ches Gen­re be­vor­zugst du?

Ich lese quer­beet, am liebs­ten je­doch Klas­si­ker, An­spruchs­vol­les und Kin­der­li­te­ra­tur.

Gibt es ein Buch, das dir be­son­ders am Her­zen liegt?

„Har­ry Pot­ter und der Stein der Wei­sen“ von Jo­an­ne K. Row­ling, weil mich die­ses Buch fürs Le­sen be­geis­tern konn­te.

Was liebst du au­ßer­dem?

Gu­tes Es­sen, Wein, Kaf­fee, Ca­fés, das Meer, Mu­sik, Bi­blio­the­ken und Buch­hand­lun­gen.

Was machst du in dei­ner Frei­zeit?

Wenn die Li­te­ra­tur mei­nen All­tag nicht gänz­li­ch aus­füllt, spie­le ich Gi­tar­re, schrei­be Ge­schich­ten, be­ma­le Lein­wän­de, ana­ly­sie­re Fil­me, ret­te (in Kon­so­len­spie­len) die Welt, fo­to­gra­fie­re und fil­me.

Wel­che drei Bü­cher wür­dest du mit auf eine ein­sa­me In­sel neh­men? Und war­um die­se?

„Die Il­lu­si­on des Ge­trennt­s­eins“ (Si­mon Van Booy), „Der längs­te Tag des Jah­res“ (Tan­ja Dück­ers), „Das Glück, wie es hät­te sein kön­nen“ von Vé­ro­ni­que Olmi – ein­fach, weil mich die­se Bü­cher in ir­gend­ei­ner Wei­se be­rührt ha­ben.

Hast du ein Lieb­lings­wort?

Nö.

Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?

„Kein Men­sch muss müs­sen.“ (Gott­hold Ephraim Les­sing) und „Al­les Gro­ße in der Welt wird nur da­durch Wirk­lich­keit, dass ir­gend­wer mehr tut, als er tun müss­te.“ (Her­mann Gmei­ner, Grün­der der SOS-Kinderdörfer)

Hast du ei­nen Lieb­lings­film?

Nicht wirk­li­ch. Aber ich mag u.a. „Only Lo­vers Left Ali­ve“ und „A Young Doctor’s Note­book“. Und Se­ri­en: „Dr. Hou­se“, „Mr. Ro­bot“, „Lost“.

Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?

Ein Mon­ta­ge­ro­man mit sur­rea­lis­ti­schen Ele­men­ten.

Wel­che Fra­ge hast du dir in ei­nem In­ter­view schon im­mer mal ge­wünscht und wie wür­de dei­ne Ant­wort dar­auf lau­ten?

Hm...