Aaron Sprawe

Mei­ne Hoff­nung ist, dass der Bü­cher­stadt Ku­rier die Le­ser gut in­for­miert, un­ter­hält und sie nach Bü­cher­stadt (zum Le­sen ver-)leitet. Da­von habe ich das Ge­fühl, stets et­was Sinn­vol­les zu ma­chen und da­bei im­mer wie­der zu ler­nen.

Bü­cher­städ­ti­scher Be­ruf:

Sei­ten­künst­ler

Wo in Bü­cher­stadt wohn­st du?

Die meis­te Zeit bin ich im Skrip­to­ri­um oder im Fo­rum des Re­dak­ti­ons­hau­ses un­ter­wegs, aber manch­mal ver­brin­ge ich die Näch­te im Turm­zim­mer, um et­was für den Ku­rier fer­tig­zu­stel­len. Da­na­ch ver­krü­me­le ich mich im­mer ger­ne mit ei­nem Buch ins ge­müt­li­che Café „La Ro­che“.

Was machst du für den Bü­cher­stadt Ku­rier?

In ers­ter Li­nie bin ich An­sprech­part­ner, wenn es um die Gra­fi­ken geht, denn ich lei­te das Skrip­to­ri­um an und er­stel­le das Lay­out. Zu­sam­men mit den an­de­ren Team­mit­glie­dern fer­ti­ge ich Il­lus­tra­tio­nen für die Tex­te an. Ab und zu über­neh­me ich auch an­de­re Auf­ga­ben, z.B. Re­zen­sio­nen, Über­set­zun­gen und In­ter­views.

Was ist dei­ne Mo­ti­va­ti­on, an die­sem Pro­jekt zu ar­bei­ten?

Mei­ne Mo­ti­va­ti­on ist, in ei­nem coo­len Team an et­was Schö­nem mit­zu­wir­ken, et­was mit Sinn zu er­schaf­fen.
Dar­an hat sich über die Jah­re nichts ge­än­dert. Rück­mel­dun­gen von Le­sern mo­ti­vie­ren mich im­mer be­son­ders.

Was er­hoffst du dir da­bei?

Mei­ne Hoff­nung ist, dass der Bü­cher­stadt Ku­rier die Le­ser gut in­for­miert, un­ter­hält und sie nach Bü­cher­stadt (zum Le­sen ver-)leitet. Da­von habe ich das Ge­fühl, stets et­was Sinn­vol­les zu ma­chen und da­bei im­mer wie­der zu ler­nen.

Und was machst du, wenn du nicht für den Bü­cher­stadt Ku­rier ar­bei­test?

All­ge­mein än­dert sich das von Zeit zu Zeit. Ge­ra­de stu­die­re ich haupt­säch­li­ch. An­sons­ten ha­ben wir ja alle un­se­re Vor­lie­ben, die im All­tag hel­fen. Für mich sind das Mu­sik, Bü­cher, Spie­le und na­tür­li­ch Freun­de und Fa­mi­lie.

Was war als Kind dein Traum­be­ruf?

Un­ter an­de­rem Il­lus­tra­tor. Al­lein die­ses Wort ist doch schon schön, oder?

Was war dein ers­tes selbst­ge­kauf­tes Buch?

Es war eine Aus­ga­be von „Twig bei den Him­mel­spi­ra­ten“ im Hard­co­ver. Den ers­ten Band der Rei­he hat­te ich zu­vor ge­schenkt be­kom­men.

Wo liest du am liebs­ten?

Wenn ich lese, dann ist es mir egal, wo und wann das ge­schieht. Der schöns­te Ort zum Le­sen wäre das Café „La­Ro­che“ in Bü­cher­stadt.

Wel­ches Gen­re be­vor­zugst du?

Ich be­vor­zu­ge kein spe­zi­el­les Gen­re, aber gut il­lus­trier­te Tex­te oder Graphik-Novellen fin­de ich meist in­ter­es­san­ter, ein­fach we­gen des op­ti­schen Rei­zes.

Gibt es ein Buch, das dir be­son­ders am Her­zen liegt?

Nicht ei­nes, son­dern alle, die in mei­nem Bü­cher­re­gal ste­hen und sol­che, die da noch nicht ste­hen. Na­tür­li­ch ha­ben buch­künst­le­ri­sche Ge­stal­tun­gen ei­nen be­son­de­ren Platz im Bü­cher­re­gal und in mei­nem Her­zen.

Was liebst du au­ßer­dem?

So vie­les!

Was machst du in dei­ner Frei­zeit?

Beim BK ar­bei­ten und im­mer mal was an­de­res. Das lässt sich nicht ge­ne­ra­li­sie­ren.

Wel­che drei Bü­cher wür­dest du mit auf eine ein­sa­me In­sel neh­men? Und war­um die­se?

Nur ein sehr di­ckes Buch mit Über­le­bens­stra­te­gi­en, in dem auf Sei­te 1 steht: „Die­ses Buch hilft ih­nen, auch in ein­sa­men Si­tua­tio­nen zu über­le­ben, denn es ent­hält mit ein­ge­bun­den zwei wei­te­re bis­her un­ver­öf­fent­lich­te Wer­ke: ei­nen von Wal­ter Mo­ers’ Za­mo­ni­en­ro­ma­nen und eine Graphik-Novelle von Shaun Tan.“

Hast du ein Lieb­lings­wort?

Ja.

Wie lau­tet dein Lieb­lings­zi­tat?

„Sa­pe­re aude!“, Im­ma­nu­el Kant. Eine For­de­rung der Auf­klä­rung, de­ren Idee ich im­mer schät­ze.

Hast du ei­nen Lieb­lings­film?

Nein, aber ich habe schon vie­le be­son­de­re Fil­me ge­se­hen, de­ren Ma­chern ich in­ner­li­ch da­für dan­ke. Dar­un­ter sind un­ter an­de­rem Stop-Motion-, Experimental- und Science-Fiction-Filme.

Wenn du ein Buch wärst, wel­ches wärst du?

Ei­nes mit der Wid­mung „Für Dich.“

Wel­che Fra­ge hast du dir in ei­nem In­ter­view schon im­mer mal ge­wünscht und wie wür­de dei­ne Ant­wort dar­auf lau­ten?

„Wür­den Sie alle In­ter­view­fra­gen noch ein­mal ge­nauso be­ant­wor­ten, wenn ich sie jetzt live noch ein­mal stel­le?“
„Nein.“