Rebecca Fallons Romandebüt „Was wir von ihr wissen“ ist eine Meditation über Wahrheit, die Lügen, die wir uns in Familien erzählen – und alles, was dazwischen liegt. Worteweberin Annika ist der Geschichte in die USA gefolgt.

Umringt von Regalen voller Pergamentrollen, Schriftstücken und Büchern wandert ihr durch den erstaunlichen Stadtteil des Buchprangers. Zum Stöbern und Verweilen laden sie ein, die Plätze und Nischen rund um die wertvollen Stücke, die in liebevoller Arbeit gesammelt wurden. Am Buchpranger seht ihr Texte, die auf ihr Urteil gewartet haben …
Vier Bücher, die Kreativität in Bewegung bringen
Ein Milchkarton wird zum Druckstock, Papier verwandelt sich in Marsmenschen und aus Eisstielen entsteht ein Liegestuhl. Kreativität beginnt oft dort, wo vertraute Dinge plötzlich aus einer anderen Perspektive betrachtet werden. Vier Bücher zeigen, wie Kinder und Jugendliche mit Farbe, Papier, Design und Zeichnungen experimentieren können.
All die Farben, all das Licht – ein Romandebüt, das tief berührt
Erwachsenwerden, Kunst, die komplizierte Verbindung zwischen Schwestern, der Verlust eines Elternteils und eine unheilbare Erkrankung. Die dreizehnjährige Martha und ihre siebzehnjährige Schwester Juna stehen diesen Herausforderungen in Cora Wucheres „All die Farben, all das Licht“ gegenüber. Buchstabenakrobatin Melanie hat die einfühlsame Geschichte der Mädchen gelesen.
Angst vor Nähe und Mut zum Lieben
In dem Roman „Herzflut“ führt uns Charlotte Paradise in die Welt von Sara. Sie ist 25, klug, schlagfertig und wohnt im belebten London. Auf einer Party trifft sie Miles. Während sich ihre Beziehung vertieft, stehen die beiden vor neuen Herausforderungen und der Frage: Wie lässt sich der Umgang mit Angst vor Intimität in einer Beziehung gestalten? – Von Bücherstädterin Alica
Die Liebe, immer die Liebe
Lily King widmet sich in ihrem neuesten Roman „Herz König“ erneut der Liebe, der Literatur und den Verlusten, die unser Leben prägen. Worteweberin Annika ist der Geschichte auf den Campus und ins Krankenhaus gefolgt.
Ein gesellschaftlicher Mittsommernachtstraum
„Fast Abend, immer noch hell“ von Linea Maja Ernst erzählt von einer Freundesgruppe, die sich an der Uni kennengelernt hat und nun versucht, zwischen Kindern, Partnerschaft und Karriere die Freundschaft weiterhin zu führen.
Verzaubert vom schwedischen Sommer – Astrid Lindgrens Kochbuch
Wer sich das schwedische Sommergefühl nach Hause holen möchte, findet in „So schmeckt mein Sommer. Astrid Lindgrens Kochbuch“ köstliche Rezepte, kreative Ideen und Geschichten rund um Midsommar, Picknick und Krebsessen.
Rätselhafte (Arbeits-)Welt in Hiroko Oyamadas „Die Fabrik“
Was produziert diese Fabrik eigentlich, fragt sich Buchstabenakrobatin Melanie schon nach den ersten Seiten von Hiroko Oyamadas neuem Roman „Die Fabrik“. Doch die Antwort bleibt aus und der Zweck der Fabrik ist ebenso rätselhaft wie vieles andere in diesem ungewöhnlichen Buch.
Zwischen alltäglicher Misogynie und Kirschtarte
In der Erzählung „Reichlich spät“ thematisiert Autorin Claire Keegan die normalisierten Gegebenheiten von misogynem Verhalten, eingebettet in die Geschichte von Cathal und Sabine.
Wie der Wald zum Kunstwerk wird – „Bambi“ in neuem Gewand
Manche Geschichten altern nicht, aber sie verändern sich. Dazu gehört Felix Saltens „Bambi“ – bereits 1923 erstmals erschienen. Die 2025 im Wunderhaus Verlag veröffentlichte Ausgabe zeigt, wie viel auch heute noch in dieser Geschichte steckt. Buchstabenakrobatin Melanie hat sich durch die Neuerzählung geblättert.
Verkehrschaos mit Tiger, Nilpferd und Tausendfüßler
Kann ein Elefant mit dem Bus fahren, ein Tausendfüßler auf Rollschuhen laufen oder ein Wal eine Runde mit dem Fahrrad drehen? Das haben sich auch Patricia Cleveland-Peck und David Tazzyman im Bilderbuch „Dürfen Elefanten im Bus zu ihren Tanten?“ gefragt.
Please Unfollow – Bitte verfolge mein Leben nicht mehr
Der Jugendroman „Please Unfollow“ von Basma Hallack wurde 2026 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Der Roman beschäftigt sich mit der Frage, was passiert, wenn Eltern das eigene Kind für Social-Media-Content nutzen.
Aaliges Lesevergnügen hoch zwei
Aale sind faszinierende Lebewesen, bergen sie doch viele Geheimnisse! Worteweberin Annika ist ihnen in zwei Bilder-/Kinderbüchern hinterhergeschwommen – platsch!
Fünf Fragen an Leo Timmers
Leo Timmers fasziniert mit seinen unterhaltsamen Bilderbüchern große und kleine Leser*innen. Zuletzt ist sein Bilderbuch „Immer zusammen“ im aracari Verlag erschienen. Im Rahmen unseres Specials „buch&kunst“ hat Worteweberin Annika ihm ein paar Fragen gestellt.
Ein Bilderbuch für Freund*innen
Der belgische Illustrator Leo Timmers fasziniert mit seinen unterhaltsamen Bilderbüchern Groß und Klein. In „Immer zusammen“ sind eine Auswahl seiner Bilder zum Thema Freundschaft zusammen mit Reimen von Bette Westera im aracari Verlag erschienen.
Raus aus dem Sonntagspyjama – Heute ist Geschichtenzeit!
Das Kulturcafé „Kukoon“ in der Bremer Neustadt öffnet an jedem ersten Sonntag im Monat die Türen für Familien und holt Bremer Kinderbuchschaffende auf die Bühne.
„Weisser Sommer“ – Ein Jahreshighlight
Der Debütroman „Weisser Sommer“ von Eva Pramschüfer gehört jetzt schon zu den Jahreshighlights. Die poetische Sprache und ihre Charaktere haben sich auch nach dem Lesen noch in den Gedanken einquartiert – und bleiben dort wahrscheinlich länger als nur einen Sommer.
QWERTfeldein durch Orméa
„Bei einem Dichter klauen ist Diebstahl, bei vielen Dichtern klauen ist Recherche.“ – So heißt es in „Die Stadt der Träumenden Bücher“ (S. 267) von Walter Moers. Doch wie soll man es nennen, wenn der Autor von sich selbst klaut? Bücherstädter Lenny macht sich Gedanken über den neuesten Roman von Walter Moers: „QWERT“.
Literatur ausgestellt
In Museen hast du es vielleicht schon gesehen: Sorgfältig drapierte Erstauflagen hinter dicker Glasplatte oder original gezeichnete Comic-Seiten nebeneinander an der Wand. Doch ist es eigentlich möglich, Literatur und Kunst in einer künstlerischen Ausstellung zu kombinieren?
Fantastischer Preis für fantastische Literatur
Fünf Autorinnen, ein Autor, fünf Bücher, ein Preis. Auf der Fantasycon in Wien wurde das zweite Mal ein Buch zum besten Phantastikbuch des Jahres gekürt.
Zwischen Sinnlosigkeit und Bedeutung
Jacqueline Harpman erzählt in ihrem Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte“ von einer Dystopie, die ergründet, was es bedeutet, Mensch zu sein – oder Frau zu sein. Zwischen Feminismus und Facetten des Menschseins werden philosophische Fragen gestellt, die nach dem Lesen noch nachhallen.
Ab in den Wald!
Nun werden die Tage wieder länger, die Umgebung grüner, die Sonne wärmer und Ausflüge in die Natur regelmäßiger – zum Beispiel in den Wald. Seitentänzerin Michelle und Zeichensetzerin Alexa haben sich passend dazu Bilderbücher angesehen, die im Wald spielen.
Sven Nordqvist feiert 80. Geburtstag
Pettersson, Findus und Mama Muh – Sven Nordqvist hat einige der schönsten Kinderbuchfiguren gezeichnet. Seit Jahrzehnten begleiten sie Kinder auf der ganzen Welt. Heute feiert der Schwede seinen 80. Geburtstag und denkt noch lange nicht an Ruhestand.
Kontrastbücher für Babys
Von der Geburt bis zum 8. Lebensmonat hat Seitentänzerin Michelle-Denise mit ihrem Bücherstadtbaby nahezu täglich Kontrastbücher betrachtet und dabei einen klaren Favoriten entdeckt.
























